Tragödchen: Chansons von Brel und Hoffmann

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Markus Kiefer (Foto: privat)

Ratingen. Am Donnerstag, 26. Februar, 20 Uhr gibt es im Tragischen, Grütstraße 3-7, ein Wiederhören mit Liedern von Jacques Brel, übersetzt von dem deutschen Liedermacher Klaus Hoffmann. Zum ersten Mal präsentiert der Sänger und Schauspieler Markus Kiefer sein Chanson- und Liedermacherprogramm. Er wird am Klavier begleitet von Martin Lelgemann.

Aufgrund seines Aussehens riet man dem Belgier Jacques Brel zu Beginn seiner Karriere, er solle besser hinter der Bühne bleiben und für andere Interpreten Liedtexte schreiben. Zurückweisungen wegen seiner vermeintlichen “Hässlichkeit“ sollten ihn während seines ganzen Lebens begleiten.

Dennoch wurde er in den 1950er Jahren zu einem der wichtigsten Repräsentanten des französischen Chansons. In seine Drei-Minuten-Chansons packte er die ganz großen Dramen des Lebens: Sie handeln von der Liebe, werfen einen nostalgischen Blick auf die Kindheit und/oder wenden sich gegen die Bigotterie der Spießer.

Mitunter werden die Chansons durch Textpassagen aus der Biografie von Jacques Brel verbunden.

Das Ratinger Tragödchen ist sehr gespannt auf den Abend, denn die Direktoren der Kleinkunstbühne haben seit vielen Jahren auch einige Lieder von Klaus Hoffmann in ihrem Repertoire.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter Telefon 02102 26095, buch-cafe@web.de und www.buch-cafe.com

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