Starke Frauen: Eröffnung der Fotoausstellung

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Kirchenkreis/Ratingen-West. Die Fotoausstellung „Starke Frauen“, ein Projekt des Kirchenkreises Düsseldorf-Mettmann, wird am Sonntag, 26. Februar in der evangelischen Versöhnungskirche in Ratingen-West, Maximilian-Kolbe-Platz, eröffnet. Die Vernissage findet nach dem Gottesdienst, der um 11 Uhr beginnt, statt. Beate Meurer, Öffentlichkeitsreferentin des Kirchenkreises, hat insgesamt 19 Frauen mehrerer Generationen aus den Kirchengemeinden des Kirchenkreises fotografiert und interviewt.

Die Fotos werden bis zum 10. Mai in der Versöhnungskirche zu sehen sein. Besucht werden kann die Ausstellung sonntags ab 10.30 Uhr nach dem Gottesdienst und nach telefonischer Absprache mit Matthias Leithe, Pfarrer der Kirchengemeinde, Telefon 02102 490405.

2023 und 2024 wandert die Ausstellung durch die Kirchengemeinden. Die nächsten Stationen werden die Gemeinden Homberg, Haan, Lintorf-Angermund und Mettmann sein. 2024 folgen dann Ausstellungen in den anderen Kirchengemeinden. Die jeweiligen Ausstellungsdaten werden zu gegebener Zeit auf der Website des Kirchenkreises zu finden sein, www.liebergott.de .

Porträtierte Frauen und Ziel der Ausstellung
Die Ausstellung präsentiert Frauen aus unterschiedlichen Generationen mit ihren besonderen Stärken. Das Ziel der Ausstellung ist, Frauen in den Fokus zu rücken, stellvertretend für Frauen allgemein in unserer Gesellschaft. Viele Menschen besitzen immer noch ein tradiertes Rollenverständnis. Die Fotos und die Interviews sollen auf das Thema aufmerksam machen und sensibilisieren.   

„Die Idee zu der Ausstellung hatte ich, da immer noch ein großes Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern existiert“, erklärt Beate Meurer. Gerade die Coronazeit habe deutlich gezeigt, dass es die Frauen waren, die den Hauptteil der Betreuung ihrer Kinder übernommen haben. Aber auch viele andere Themen, wie unterschiedliche Gehälter von Frauen und Männern oder der geringe Anteil von Frauen in Führungspositionen machen deutlich, dass die Gesellschaft noch weit von einer Gleichberechtigung entfernt ist. So zeigt der „Equal pay day“ jährlich die Lohnlücke zwischen den Gehältern von Frauen und Männern in Deutschland auf. 2022 haben demnach Frauen durchschnittlich 18 Prozent weniger als Männer verdient.

Engagement und Rollenverständnis
Engagement, besonders wenn es in unterstützenden Bereichen stattfindet, wird bei Frauen eher als selbstverständlich empfunden als bei Männern. Und es sind mehr Frauen, die sich in diesem Bereich engagieren. Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2020 mit den Zahlen von 2019 gab es in der Evangelischen Kirche in Deutschland mehr als doppelt so viele ehrenamtlich tätige Frauen wie Männer im kirchlichen Bereich.

„Die Gemeinschaft von Frauen und Männern ist ein zentrales Thema unserer Kirche. Ich wünsche der Ausstellung eine gute Resonanz und Ausstrahlungskraft, damit Frauen das verdiente Ansehen bekommen und ein dauerhaft gesellschaftliches Thema Aufmerksamkeit erhält“, erklärt Frank Weber, Superintendent des Kirchenkreises.

Die Kirchengemeinde Ratingen, Bezirk West, hat Frauen zum zentralen Thema einer Veranstaltungsreihe gemacht. Sie findet von Februar bis Mai 2023 statt. Information dazu auf der Internetseite der Kirchengemeinde: Kirchengemeinde Ratingen: Startseite (vomhimmelhoch.de).

Foto: privat

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