Schulzentrum: Wasser in Turnhallen

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Lintorf. Immer wieder steht Wasser in den beiden kleinen Turnhallen des Schulzentrums. Es dringt durch die defekten Fenster ein. Auch die kalte Luft dringt durch die Fenster ein. Selbst bei höchster Leistung schafft die Heizung nur, die Hallen auf 15 Grad zu erwärmen, heißt es in einem Antrag der Bürger-Union Ratingen (BU) an den Bürgermeister. Die Stadt soll die Hallen kurzfristig Instand setzen, fordert die BU.

Die Instandsetzung der Fenster der beiden Hallen ist, laut der Wählervereinigung, seit einigen Jahren im Haushalt mit 360.000 Euro eingeplant. Zu den Haushaltsberatungen 2022/2023 wurde die Maßnahme vom Gebäudemanagement geprüft. Auf Grund des vorhandenen Personalmangels in den Ämtern wurde eine neue Priorisierung vorgeschlagen. Begründung: Die Maßnahme sei „fachlich noch nicht dringend nötig“. Die Erneuerung wurde daher weder im aktuellen Haushalt, noch in den Folgejahren berücksichtigt.

Tatsächlich dringt je nach Windrichtung und Regenintensität das Regenwasser bis zu zwei Meter in die Halle hinein. Es muss dann vor und auch während des Sportbetriebes von den Nutzern aufgewischt werden. Die Nässe beeinträchtigt die Nutzung der Hallen für Volleyball oder Basketball erheblich. Die Nutzung durch die dort Schulen ist ebenfalls in einem erheblichen Ausmaß eingeschränkt.

Der verlegte und auf Grund seines Alters qualitativ schlechte Boden wird durch diese immer wiederkehrenden Pfützen in seiner Nutzungsdauer noch weiter reduziert, befürchtet die Bürger-Union.

„Nach unserer Information sind diese beiden Hallen auch nur bis etwa 15 Grad durch volle Heizleistung zu erwärmen, so dass die Schulkinder in den Wintermonaten nur mit Daunenanorak an dem Schulunterricht teilnehmen können“, schreibt die BU weiter in ihrem Antrag. In der augenblicklichen Diskussion um Energieeinsparung und einer möglichst hohen Effizienz in den städtischen Gebäuden erscheint der Bürger-Union zumindest eine kurzfristige Instandsetzung dieser Immobilien als unabdingbar.

Foto: privat