Ratingen. In Ratingen hat am Samstagmorgen (26. September 2026) eine Drohnensichtung zu einer kurzzeitigen Unterbrechung des Flugverkehrs am Düsseldorfer Flughafen geführt. Die Polizei konnte den verantwortlichen Drohnenpiloten schnell ausfindig machen und Entwarnung geben. Ferner nimmt die Polizei diesen Vorfall zum Anlass, auf die geltenden Regeln für den privaten Betrieb von Drohnen hinzuweisen.
Gegen 9:20 Uhr informierte der Tower des Düsseldorfer Flughafens die Polizei über eine Drohne, die in rund sechs Kilometern Entfernung vom Flughafen in etwa 70 Metern Höhe gesichtet worden war. Obwohl die Drohne wenige Minuten später wieder gelandet war, wurde der Anflugverkehr am Düsseldorfer Flughafen für rund zehn Minuten unterbrochen.
Die alarmierte Polizei konnte den Landeort der Drohne kurz darauf ausfindig machen und dort den Piloten antreffen. Bei ihm handelte es sich um einen 29-jährigen Deutschen, der angab, Aufnahmen von einem privaten Fest gemacht zu haben.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr eingeleitet. Zudem wurde der Staatsschutz informiert. Dieser stellte jedoch keine staatsschutzrelevanten Anhaltspunkte fest.

