Ratingen. Bei ihren Infoständen im August stellten die OMAS GEGEN RECHTS aus Ratingen das Thema Klimaschutz und Klimawandel in den Mittelpunkt.
Sie fragten: Was kann jede und jeder selbst tun, aber auch, was wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger von der Stadt und der Stadtgesellschaft bzw. was haben sie für Vorschläge, damit wir alle als Betroffene besser mit den extremen und immer häufiger auftretenden heißen Tagen umgehen können.
Und dabei kam allerhand zusammen! Mehr zu Fuß erledigen, Fahrrad fahren, den ÖPNV nutzen, regional einkaufen und generell weniger Müll produzieren.
Aber es wurden natürlich auch Wünsche geäußert, die sich auf das direkte Wohnumfeld beziehen. In Ratingen West wurde insbesondere die Wiederinbetriebnahme des Springbrunnens auf dem Berliner Platz genannt, die Installation eines Trinkbrunnens und eine bessere Beschattung der Sitzbereiche vor Netto.
In der Innenstadt war das Thema Entsiegelung und Begrünung von Flächen und die Reduzierung des PKW-Verkehrs in der Innenstadt ein Thema. An beiden Standorten wünschen die Bürgerinnen und Bürger die Einrichtung von kühlen Räumen ohne Verzehrzwang, die insbesondere für Menschen, die an
besonders heißen Tagen auch in ihrer Wohnung keine ausreichende Abkühlung mehr finden, überlebens-notwendig sein können. Das kann jeden betreffen, nicht nur die „Senioren“, sondern auch Jüngere und Kinder!
Damit dieses Anliegen nicht untergeht, haben die Ratinger OMAS GEGEN RECHTS entschieden, ihre Ergebnisse dem Bürgermeister persönlich zu überreichen und dabei das Bürgeranliegen zu erläutern.

