Neuer Koordinator der Ökumenischen Notfallseelsorge

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Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. An diesem Mittwoch, 1. Juni, beginnt Pastor André Carouge als Koordinator seinen Dienst bei der Ökumenischen Notfallseelsorge im Kreis Mettmann. Damit arbeitet er eng mit den Koordinatoren Frank Schulte, evangelischer Pfarrer und zu 50 Prozent in der Notfallseelsorge tätig und Pastoralreferent Detlef Tappen von katholischer Seite zusammen.

Zu Carouges Aufgaben gehören die Aus- und Weiterbildung und die Sicherstellung des Dienstes. Er wird Ansprechpartner für die Notfallseelsorge-Kolleginnen und für die Feuerwehr und die Rettungsdienste sein. 

André Carouge, geboren und aufgewachsen in Solingen, begann nach seinem Theologiestudium seine berufliche Laufbahn in Sachsen-Anhalt als Jugendpastor in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Hettstedt. Näheres über Notfallseelsorge hörte er in einem Pfarrkonvent im Zusammenhang mit dem Brand am Düsseldorfer Flughafen.

Nach zwei Jahren in Ostdeutschland wechselte er nach Wesel, wo er eine Notfallseelsorger-Ausbildung absolvierte. In der Folgezeit baute er über viele Jahre die Notfallseelsorge in Wesel auf und setzte sein berufliches Engagement als Fachberater Seelsorge bei der Feuerwehr fort. In dieser Zeit machte er die Grundausbildung bis hin zum Gruppenführer am Institut der Feuerwehr in Münster.

Nach fast siebzehn Jahren entschied er sich für einen Wechsel und bewarb sich auf die Stelle als Koordinator der Ökumenischen Notfallseelsorge im Kreis Mettmann.  „Ich habe einfach Lust, ein gut entwickeltes System weiterzuentwickeln in Richtung Zukunft. Ich bevorzuge Teamstrukturen, in denen man zusammenarbeitet, sei es im Hintergrundteam oder im Notfallseelsorgeteam“, erklärt André Carouge.

Zur Ökumenischen Notfallseelsorge 

Organisiert wird die Ökumenische Notfallseelsorge des Kreises Mettmann von den evangelischen Kirchenkreisen Düsseldorf-Mettmann, Niederberg, Leverkusen und dem katholischen Kreisdekanat Mettmann. Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger stehen an 365 Tagen und 24 Stunden für einen Einsatz bereit. Neben 60 hauptamtlichen sind 43 ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger im Einsatz.

Foto: privat