Marienkrankenhaus sucht Partner

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Ratingen. Dass kleinere Krankenhäuser größere Partner suchen, ist in der Krankenhauslandschaft nichts Neues. In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Häuser und Gruppen zu großen Verbünden zusammengeschlossen. Auch die St. Marien-Krankenhaus GmbH hat in der Vergangenheit schon ausgelotet, ob und in welchem Umfang ein Zusammenschluss mit anderen Häusern möglich wäre.

Die jüngsten gesundheitspolitischen Entscheidungen, die Nachwirkungen der Covid-Pandemie und die aktuelle Inflation verschärfen die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser und erhöhen den Druck, einen starken Partner zu finden. Darum wird die Suche nun mittels eines M&A-Prozesses ausgeweitet. „Es sind herausfordernde Zeiten für alle Krankenhäuser“, erklärt Alexander Hammer, Geschäftsführer der St. Marien-Krankenhaus GmbH. „Darum sind wir langfristig nur im Verbund mit anderen Häusern überlebensfähig. Einen solchen Partner suchen wir und hoffen, schon Ende des Jahres einen geeigneten vorstellen zu können.“

Während der Partner- oder Träger-Suche läuft der Betrieb für Mitarbeitende und Patientinnen und Patienten in gewohnter Weise weiter. „Wir sprechen hier über einen betriebswirtschaftlichen Prozess, der im Hintergrund läuft und den Krankenhausalltag nicht stört. Vertraulichkeit während des M&A-Prozesses ist entscheidend für den Erfolg. Darum bitten wir um etwas Geduld, bevor wir Details verkünden können“, betont Stephan Brune, Beiratsvorsitzender der St. Marien-Krankenhaus GmbH.

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