Lintorfer Grundschüler beten für den Frieden

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Lintorf. Am Mittwochvormittag, 4. Mai, war es wuselig auf dem Schützenplatz am Thunesweg. Die Schülerinnen und Schüler der drei Lintorfer Grundschulen waren in einem Sternmarsch zum Platz gezogen, um mit einem ökumenischen Friedensgottesdienst für den Frieden in Europa und insbesondere in der Ukraine zu demonstrieren und zu beten.

Mit bunten, selbstgebastelten Plakaten, lauten Rufen nach Frieden und in großer Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zogen hunderte Kinder aller drei Lintorfer Grundschulen – Heinrich-Schmitz-Schule, Johann-Peter-Melchior-Schule und Eduard-Dietrich-Schule – durch die Straßen Lintorfs. Auf dem Schützenplatz versammelten sie sich zu einem kurzen ökumenischen Gottesdienst, wurden auch mal ganz leise und sangen kräftig: „Wir wollen Frieden, Frieden, Frieden für die Welt!“

Die gemeinsame Aktion der evangelischen Kirchengemeinde Lintorf-Angermund, der katholischen Kirchengemeinde St. Anna und der drei Grundschulen war ein beeindruckendes Friedenszeichen. Die vielen Kinder mit ihren selbstgemachten Plakaten zogen auf ihrem Weg zum Schützenplatz viele Blicke auf sich.

In den Grundschulen ist der Krieg in dem osteuropäischen Land Thema im Unterricht. Es sind aber auch nicht die erste Aktion der Schule. So hat die Eduard-Dietrich-Schule bereits Mitte März über 200 Kartons auf neun Paletten für die Menschen in der Ukraine auf einen Lastwagen gepackt. Die Schüler verkauften außerdem in der Pause Waffeln. Der Erlös wird ebenfalls gespendet.

Schützenchef Andreas Preuß sagte dem Lintorfer: „Als die Kirchengemeinden uns fragten, ob sie den Schützenplatz für den Friedensgottesdienst nutzen dürften, haben wir nicht lange überlegt, sondern sofort zugestimmt.“ Selbstverständlich habe die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Lintorf 1464 auch einen Stromanschluss zur Verfügung gestellt und die Toiletten für den Vormittag geöffnet.

Fotos: privat