Kulturkreis: Stimme der Kultur

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Hösel/Ratingen. Nach der „Stimme der Wirtschaft“ des Chefs der Unternehmensverbandes Ratingen die „Stimme der Kultur“. Eine starke Kulturszene in Ratingen ist meines Erachtens wie eine florierende Wirtschaft ein Standortfaktor par excellence, ja sogar ein gleichwertiger Faktor. Menschen, also Führungskräfte und Mitarbeiter und deren Familien wollen nicht nur einen guten, stabilen und inspirierenden Arbeitsplatz, sondern auch ihre Freizeit in ihrem Umfeld genießen, ja sogar mitgestalten. Dann wird Wohnort zum Heimatort. Eine Win-Win-Situation.

Dazu gehören zum Beispiel ganz wesentlich Kulturangebote, der Sport mit einbezogen. Und da hat Ratingen in einem starken Umfeld (Essen, Wuppertal, Düsseldorf, ja bis Köln) selbst so viel zu bieten, dass man nicht lange unterwegs sein muss. In allen Stadtteilen Ratingens gibt es hochattraktive Kultur- und auch Sportveranstaltungen (ein Teil der Kultur), die durch ein engagiertes Ehrenamt in Vereinen und auch von privater Seite (das Kunstbüdchen in Lintorf ist dafür ein gelungenes Beispiel) gut organisiert zustande kommen. Und zwar in weiten Teilen in Eigenregie, zunehmend aber auch durch Kooperationen von Akteuren der Kultur. Und das sogar Stadtteil übergreifend.

Das Jubiläumsjahr der Stadt Ratingen macht das noch einmal in hervorragender Weise deutlich, was in dieser Stadt für Potenziale stecken, wie Menschen andere Menschen für die Region interessieren, ja begeistern wollen und können. Das ist nicht nur im Interesse der Wirtschaft, sondern auch der hier lebenden und (anzuwerbenden) Generationen von Jugend bis zum reifen Alter. Eine Aufzählung verbietet sich an dieser Stelle, selbst von Höhepunkten, weil es so viele gibt, dass der Platz nicht reicht.

Aber auch das „normale Geschäft“ der vielen kulturellen Initiativen, Angebote und Projekte der Akteure außerhalb der Jubiläumsaktivitäten kann sich sehr gut sehen lassen, so dass Besucher und neugierige Interessenten selbst aus dem oben genannten Umfeld nach Ratingen kommen, sich das ansehen und erleben, und vielleicht sogar hier arbeiten und wohnen möchten.

Man gebe nur einmal in die Suchmaschinen „Kulturangebote in Ratingen“ zum Beispiel ein. Dann füllen sich Seiten von Links. An erster Stelle Veranstaltungskalender und -broschüren der Stadt Ratingen, die immer mehr zur Informationsquelle werden. Aber auch darüber hinaus findet man attraktive Links mit Adressen und Angeboten der Kultur und des Sports. Ein starkes Pfund der Stadt und damit ein starker Pull-Faktor. In Ratingen zu arbeiten und (!) zu leben ist eben attraktiv. Das ist das Narrativ. 

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