Kolpingsfamilie: Gottesdienst, Begegnung, Gespräch

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Lintorf. Die Kolpingsfamilie Lintorf feierte ihr 75-jähriges Bestehen mit einem festlichen Programm. Der Jubiläumstag verband Gottesdienst, Begegnung und persönliche Gespräche und bot zugleich Gelegenheit, auf die Geschichte der Gemeinschaft zurückzublicken.

Den Auftakt bildete ein festlicher Gottesdienst in St. Johannes unter der Leitung des Kolping-Diözesanpräses Peter Jansen. Mit ihm feierten Pfarrer Benedikt Zervosen, Kaplan Kingsley und Diakon Quack die Messe. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Chor Klangfarben.

In seiner Predigt erinnerte Peter Jansen an das Wirken des Verbandsgründers Adolph Kolping im 19. Jahrhundert. Gleichzeitig machte er deutlich, dass dessen Ideen und Überzeugungen bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Mit dem Zitat „Wer Mut zeigt, macht Mut!“ betonte er die bleibende Bedeutung von Glauben, Zuversicht und gemeinschaftlichem Engagement im Kolpingwerk.

Nach der Messe kamen die Mitglieder der Kolpingsfamilie mit ihren Gästen im Pfarrzentrum St. Johannes zusammen. Auch alle der ältesten Mitglieder nahmen an der Feier teil.

Zu den Gästen gehörten unter anderem Diözesanpräses Peter Jansen, Pfarrer Benedikt Zervosen, Kaplan Kingsley, Schützenchef Andreas Kellersmann und zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter der Kolpingsfamilie.

Uli Seger, Sprecher des Vorstandsteams, blickte auf die Anfänge der Kolpingsfamilie Lintorf zurück und zeichnete wichtige Stationen ihrer Geschichte nach. Besonders hob er die enge Verbundenheit mit der Kirchengemeinde sowie das langjährige Engagement in unterschiedlichen Gremien und Gruppen hervor.

Peter Jansen berichtete außerdem über die Arbeit des internationalen Kolpingwerks und des Kolping-Bildungswerks. Er unterstrich die Stärke der weltweiten Gemeinschaft, zu der auch die Kolpingsfamilie Lintorf gehört, gratulierte zum Jubiläum und wünschte ihr weiterhin viele erfolgreiche Jahre. Als Geschenk des Diözesanverbandes überreichte er eine Urkunde für eine Ziege, die Frauen in Burundi dabei hilft, ihre Familien zu ernähren.

Pfarrer Benedikt Zervosen würdigte die Kolpingsfamilie in einer launigen Rede als wichtigen Teil der Gemeinde. Besonders betonte er ihre vielfältige Unterstützung der Gemeindearbeit und schloss sich den Glückwünschen zum 75-jährigen Bestehen an.

Im kleinen Pfarrsaal erwartete die Gäste anschließend ein reichhaltiges Buffet.

Bei vielen Gesprächen im Pfarrsaal und im Innenhof des Gemeindezentrums klang die Feier in geselliger Atmosphäre aus. Einige Kolpinger und Kolpingerinnen saßen bei strahlendem Maiwetter noch bis in den frühen Abend in der Kolping-Laube zusammen.