Düsseldorf. Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf und die Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt erinnern unter dem Leitsatz „Jeder Mensch hat einen Namen“ am Dienstag, 14. April, 15 Uhr auf dem Markplatz vor dem Rathaus an die Düsseldorfer Opfer der Shoah. Bei schlechtem Wetter findet das Gedenken im Jan-Wellem-Saal des Rathauses statt.
In Israel ist Jom HaShoah ein nationaler Gedenktag, an dem öffentlich der sechs Millionen ermordeter Juden der Shoah gedacht wird. So auch in Düsseldorf: Jedes Jahr lesen Schülerinnen und Schüler, aber auch Politikerinnen und Politiker sowie Bürgerinnen und Bürger die einzelnen Namen der Düsseldorfer Holocaust-Opfer öffentlich vor.
Die Namensliste mit 2.633 Namen basiert auf den historischen Forschungen der Mahn- und Gedenkstätte. Oberbürgermeister Stephan Keller wird am Dienstag Worte des Gedenkens sprechen und gemeinsam mit weiteren Düsseldorfern die Namen verlesen. Zu dem Gedenken sind alle eingeladen. Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.


