Internationale Frauengruppe in der Volkssolidarität 

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Ratingen. Innerhalb der Volkssolidarität Ratingen gibt es zukünftig eine Internationale Frauengruppe. Dies teilen Nazira Nadyrova und Helda Kutish vom Vorstand der Volkssolidarität mit. Das erste Frauentreffen findet am Samstag, 5. November, um 14 Uhr in der Begegnungsstätte Ratingen-West, Erfurter Straße 33, statt.  

„Beim letzten Kennenlernfrühstück haben einige Frauen den Wunsch geäußert, sich häufiger zu treffen und auszutauschen“, erklärt Nadyrova. Diesem Wunsch sei man jetzt nachgekommen. Aber man will sich nicht nur einfach treffen. „Es sollen auch Referentinnen zu verschiedenen Themen eingeladen werden“, so Kutish. Wobei das erste Treffen zunächst dazu dienen soll, von den Frauen zu erfahren, über was sie gerne reden möchten oder zu welchen Themen Referentinnen eingeladen werden sollen.

„Wir haben schon Vorstellungen, wen wir einladen könnten, aber die Frauen sollen mitentscheiden“, erhofft sich Nadyrova. In vielen Ländern der Welt sei es um die Frauenrechte immer noch schlecht bestellt. „Die Ermordung von Mahsa Amini im Iran, weil sie ihr Kopftuch nicht vorschriftsmäßig gebunden hatte, zeigt, dass Frauen immer noch unterdrückt werden, und zwar weltweit“, sagt Helda Kutish, die selber aus Syrien flüchten musste.

Daher ist es Ziel der Internationalen Frauengruppe, auch über die Situation der Frauen in anderen Ländern aufzuklären. „Frauen müssen zusammenhalten. Egal, aus welchem Land sie kommen, welche Religion oder Weltanschauung sie haben“, so Nadyrova.