Im Dialog: Forschungsprojekte der Gedenkstätte

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Düsseldorf. Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf lädt am Montag, 16. März, 18.30 Uhr zur Veranstaltung „Im Dialog: Forschungsprojekte der Gedenkstätte über Sinti:zze und Rom:nja in Düsseldorf“ in das Beatrice-Strauss-Zentrum, Marktstraße 2 (Innenhof), ein. Zuhörerinnen und Zuhörer sind eingeladen.

Die Ausgrenzung und Verfolgung der Sinti:zze und Rom:nja begann nicht erst mit der Zeit des Nationalsozialismus 1933 bis 1945. Die Nationalsozialisten konnten auf eine Jahrhunderte andauernde „Tradition“ der Ausgrenzung und Stigmatisierung zurückgreifen und an alte Klischees und Vorurteile für ihre Propaganda anknüpfen. Sinti:zze und Rom:nja wurden von den Nationalsozialisten als eine „mindere Rasse“ klassifiziert und auf Grundlage verschiedener Gesetze und Verordnungen kriminalisiert, verfolgt und ermordet. Was viele nicht wissen: Sinti:zze und Rom:nja leben schon seit über 1000 Jahren in Europa und sind seit dem Spätmittelalter auch in Düsseldorf in schriftlichen Quellen erwähnt. Die meisten von ihnen waren und sind Sinti:zze.

Bastian Fleermann, Leiter der Mahn- und Gedenkstätte, spricht mit der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dr. Frederike Krenz über die von ihr erstellten neuen didaktischen Materialien, die ab sofort in der Bildungsarbeit der Gedenkstätte eingesetzt werden. Gemeinsam blicken sie auf das bisher Erreichte und auf zukünftige Projekte. Gerahmt wird der Abend mit Musik vom Traubeli-Reinhardt-Swingtett. Wilhelm Mettbach von der Düsseldorfer Sinti-Union hält ein Grußwort.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung nicht nötig. Der Zutritt zum Beatrice-Strauss-Zentrum ist barrierefrei.

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