Haus Oberschlesien: Dissertationsprojekt zu „Ruhr-Polen“

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Hösel. Einen Besuch von ganz weit her konnte jetzt der Kulturreferent für Oberschlesien am Oberschlesischen Landesmuseum begrüßen. Gemeinsam mit Stiftungschef Sebastian Wladarz (links) empfing David Skrabania (Mitte) Nikolas Weyland (rechts) aus Austin/Texas (USA). Der 24-jährige Doktorand von der Harvard-Universität, dessen Vater aus Kaiserslautern stammt und dessen Mutter US-Amerikanerin ist, möchte gerne zu einem deutsch-polnischen Thema promovieren. Besonders interessant findet er das Thema „Ruhr-Polen“. Dabei ist er auf die einschlägige Dissertation von David Skrabania gestoßen, der nun für die Stiftung Haus Oberschlesien arbeitet. Nach einem Museumsrundgang nutzte der junge Doktorand daher die Möglichkeit, gezielte Fragen an den Verfasser zu stellen und sich Tipps zu holen.

Für den Vorsitzenden der Stiftung ist dies freilich ein positives Zeichen, wenn sich junge Leute für diese Thematik interessieren. „Es war von Anfang an mein Wunsch, dass wir wieder ein interessanter Punkt für Nachwuchswissenschaftler und Forscher werden. Deshalb freut es mich, dass wir nun sogar Menschen im Ausland erreichen und dazu noch an so renommierten Hochschulen wie Harvard. Es gibt einige spannende Themen. Interessant wäre es auch, das jüdische Leben in (Ober)Schlesien zu untersuchen“, meint Sebastian Wladarz. Das Interesse hänge natürlich damit zusammen, dass man hervorragende Wissenschaftler wie Skrabania ins Team geholt habe, ist sich der Ratinger Ratsherr sicher. Und so war der Kulturreferent für Oberschlesien natürlich auch hilfsbereit und blickt mit Spannung auf das Dissertationsprojekt. „Gerne stellen wir das nach Abschluss auch hier in unserem Hause vor“, bietet Skrabania an.