DEG: Gegen Iserlohn und Schwenningen

Werbung

Düsseldorf. Es sind keine leichten Tage für die DEG. War das Team am 18. November noch auf einem tollen fünften Rang, steht es nur zwei Wochen (und drei Niederlagen) später nur noch auf dem zehnten Platz. Nun geht es erneut gegen zwei Tabellennachbarn. Zunächst reist die DEG am Freitag, 2. Dezember (19.30 Uhr), nach Iserlohn. Zwei Tage später, Sonntag, 4. Dezember (14 Uhr), folgt dann das dritte Duell mit den Schwenninger Wild Wings, dieses Mal im eigenen Stadion. 

Der Blick auf die vergangenen Partien tut allen Rot-Gelben weh: Ein schwacher Auftritt gegen Augsburg (0:2), mindestens ein verpasster Punkt bei den Eisbären (2:3 n.P.) und die Niederlage gegen Nürnberg am Dienstag (2:4). Bei der DEG läuft es gerade nicht ganz rund. Zwar fehlen den Düsseldorfern zahlreiche Profis und auch Leistungsträger, für die Jungs zählt das allerdings nicht als Ausrede. Es fehlt derzeit “alles, Kampfgeist, Wille”, sagt beispielsweise Stürmer Philip Gogulla. Viel wurde in den vergangenen Tagen im Team gesprochen, damit es wieder aufwärts geht. 

Der Startschuss dafür soll das Duell in Iserlohn sein. Die Roosters stehen in der Tabelle direkt hinter der DEG auf Rang 11. Nach einem schwachen Saisonstart (u.a. sechs Niederlagen in Serie, Tabellenschlusslicht) und einem damit verbundenen Trainerwechsel kam das Team aus dem Sauerland besser in Tritt. Trotzdem haben auch die Iserlohner Probleme, gehen wie die Rot-Gelben mit drei Niederlagen in Folge (2:3, 1:7 und 0:5) in die Partie am Freitag. Die Roosters werden also ebenfalls alles daransetzen, den Negativtrend zu beenden. Das erste Ligaduell ging übrigens im Oktober mit 4:1 an die NRW-Landeshauptstadt. 

Positiv sieht bisher auch die DEG-Bilanz gegen Schwenningen aus. Beide Auftritte im Schwarzwald gewannen die Rot-Gelben knapp (jeweils 2:1). Die Mannschaft von Ex-DEG-Coach Harold Kreis kann mit der laufenden Spielzeit ebenfalls nicht zufrieden sein. Nach 23 Partien grüßt das Team von Platz 12, hatte bis zum guten Auftritt gegen Berlin (Mittwoch, 6:2-Sieg) vier Spiele in Serie verloren. Möglicherweise war die Partie auch eine Befreiung für die Wild Wings-Offensive, mit 53 Toren stehen die Schwarzwälder dort nämlich aktuell auf Rang 14. 

Personell bleibt die Lage bei den Rot-Gelben weiter schwierig. Kyle Cumiskey, Brendan O’Donnell, Victor Svensson, Jakub Borzecki und Luca Zitterbart fallen alle weiter aus. Karten für das Schwenningen-Match gibt es unter www.degtickets.de und an der Abendkasse. 

Foto: DEG