Bayrisches Wochenende für die DEG

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Düsseldorf. Neun Begegnungen stehen für die Düsseldorfer EG in den kommenden drei Wochen auf dem Spielplan. Los geht es mit einem bayerischen Wochenende. Zunächst kommen am Freitag, 9. Dezember, 19.30 Uhr die Straubing Tigers zu Besuch in den PSD BANK DOME. Am Sonntag, 11. Dezember, 14 Uhr reisen die DEG-Profis nach Augsburg. 

War das ein wichtiger Erfolg am Sonntag! Eine Kette aus rot-gelben Bergen muss irgendwo runtergefallen sein, als Stephen Harper den entscheidenden Penalty zum Sieg verwandelte. Lange sah es nicht danach aus. Nach schwachen 40 Minuten lag die DEG 0:3 hinten und es drohte die fünfte Niederlage in Folge. Doch die Jungs kämpften sich wieder ins Spiel, glichen im letzten Drittel noch aus und holten schließlich nach Penaltyschießen zwei Punkte. Das Stadion stand, spätestens als Henrik Haukeland erstmals seinen Schläger auf der Nase balancierte. Diese Leidenschaft gilt es nun in die kommenden Begegnungen mitzunehmen. 

Der Anfang soll am Freitag gegen die Straubing Tigers gelingen. Die Bayern kommen mit ordentlich Selbstbewusstsein nach fünf Siegen aus sechs Partien in die Landeshauptstadt und haben in dieser Phase einen Sprung auf Rang 4 gemacht. Prunkstück der Tigers: Die Offensive und das Powerplay. 85 Tore in 26 Spielen sind fast Ligabestwert, nur München erzielte mehr. 30,4 Prozent Powerplayquote sind eine weitere Ansage. Auch hier steht Straubing in der Liga auf Platz 2. Das bisher einzige Aufeinandertreffen beider Mannschaften in dieser Saison ging an die Bayern in Bayern (4:1 in Straubing).  

In Bayern geht es dann auch am Sonntag für die DEG um weitere Punkte. Die Rot-Gelben sind diese Saison leider so eine Art Lieblingsgegnern der Augsburger. Beide Partien gewannen die Panther. Ansonsten läuft es für die Fuggerstädter bislang aber nicht rund. 16 Niederlagen setzte es in 24 Partien – Platz 13. Das hat einen einfachen Grund. Die Defensive steht sehr stabil (nur 67 Gegentore), aber in der Offensive geht einfach zu wenig. 49 Tore sind Liga-Negativrekord.  

Personell könnte sich die Situation bei den Rot-Geben entspannen. Voraussichtlich werden Bernhard Ebner, Luca Zitterbart und Jakub Borzecki wieder ins Team zurückkehren. Auch bei Victor Svensson nähert sich ein Comeback. 

Foto: DEG