Lintorf. Die Mitglieder der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf 1464 zeigen erneut großes Herz für eine Familie aus der Region. Bereits im vergangenen Jahr spendeten die Schützen 2000 Euro zur Unterstützung einer Familie mit einem schwerstbehinderten Kind, das unter schweren kognitiven Beeinträchtigungen leidet. Auch bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde wieder spontan geholfen. Traditionell ging der Hut durch die Reihen der Mitglieder. Am Ende konnte der Chef der Bruderschaft eine Summe von über 1.600 Euro verkünden. Ein Schützenbruder rundete diesen Betrag großzügig auf 2000 Euro auf.
Die Familie nutzt das Geld vor allem für tiergestützte Therapien, die für das Kind eine wichtige Unterstützung darstellen, jedoch von den Krankenkassen nicht übernommen werden.
Neben den Spenden der Bruderschaft engagiert sich auch ein anonymer Spender, der bereits im vergangenen Jahr 1500 Euro zur Verfügung stellte und diese Unterstützung auch in diesem Jahr wiederholte. Durch diese großzügige Hilfe konnte unter anderem der Bau einer Rollstuhlrampe am Wohnhaus der Familie mitfinanziert werden.
Doch nicht nur finanziell hat sich die Bruderschaft beteiligt. Mitglieder packten auch selbst mit an und investierten zahlreiche Arbeitsstunden in Erd- und Pflasterarbeiten, um den Bau der Rampe tatkräftig zu unterstützen.
„Die Bruderschaft freut sich, mit dieser gemeinsamen Hilfe einen wichtigen Beitrag leisten zu können, um der Familie den Alltag etwas zu erleichtern“, so Schützenchef Andreas Kellersmann.
Die Familie hat gebeten, dass das Kind anonym bleiben soll.


