Ratingen. Der Kulturkreis Hösel bietet Führungen in Museen an, so auch am Donnerstag, 5. März, in der Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Das Haus der Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in der Mühlenstraße ist eine lebendige Mischung aus Museum, Forschungsstätte und Begegnungsraum.
Das städtische Institut wurde 1987 eröffnet und ist seither der Erinnerung an alle Opfer und Verfolgten der NS-Diktatur gewidmet. Die moderne und multimediale Dauerausstellung „Düsseldorfder Kinder und Jugendliche im Nationalsozialismus“ zeigt, wie damalige Heranwachsende die Zeit der Diktatur erlebt haben und welche Handlungsspielräume sie in ihrem Alltag hatten.
Die Führung durch den Leiter, Historiker Bastian Fleermann, öffnet auch den Blick auf die spannende Hausgeschichte des geschichtsträchtigen Gebäudes und auf die anderen Räumlichkeiten wie den historischen Luftschutzkeller, die Bibliothek oder weitere Ausstellungsflächen. Die Gedenkstätte, die sich als moderner Lernort für Demokratie und Menschenrechte versteht, wird heute von über 30.000 Menschen jährlich besucht.
Die derzeitigen Sonderausstellungen „Gefährdet leben. Queere Menschen im Nationalsozialismus“ und „1945. ÜberLeben in der Stadt. Kriegsende und Befreiung in Düsseldorf“ sind ebenfalls zu besichtigen. Treffpunkt ist die Mühlenstraße 29 in Düsseldorf am Donnerstag, 5. März, um 13.45 Uhr.
Nach dem Besuch der Gedenkstätte trifft sich die Gruppe im Cafe „Mutter Ey“ in der Nähe der Gedenkstätte. Anmeldungen über www.kulturkreis-hoesel.de/programm.


