Ratingen. Die Bürger-Union Ratingen (BU) will die Stadtverwaltung beauftragen, Möglichkeiten zur Aufstellung einer „Touristischen Unterrichtungstafel“ an der A3 mit einer Kostenberechnung zu prüfen und dem Rat vorzulegen. Dabei soll vielleicht die Zusammenarbeit mit dem LVR, dem Förderverein des Museums Cromford und dem Amt für Tourismus des Kreises Mettmann geprüft werden.
Die Stadt Ratingen verfügt mit dem LVR Industriemuseum Cromford, der ersten und ältesten industriellen Baumwollspinnerei auf dem europäischen Kontinent, dem unter Denkmalschutz stehenden Poensgenpark, der in den letzten Jahren nochmals mit erheblichen finanziellen Mitteln aufgewertet wurde, sowie der Wasserburg Haus zum Haus über ein herausragendes Ensemble mit hohem touristischem Potential.
Es ist daher die Ansicht der BU an der Zeit, dieses besondere touristische Ziel intensiver zu bewerben und überregional bekannter zu machen. Ein mögliches Medium dazu kann eine touristische Unterrichtungstafel sein, welche in beiden Fahrtrichtungen an der A3 platziert werden sollte, die täglich von durchschnittlich 125.000 Fahrzeugen im Bereich des AK Ratingen-Ost passiert wird. Studien haben gezeigt, dass die in den letzten Jahren verstärkt aufgestellten Informationstafeln, die im Übrigen auch Mettmann (Neandertal) aufgestellt hat, sehr effektiv für die jeweilige Sehenswürdigkeit werben. Natürlich wäre es in diesem Zusammenhang wünschenswert, dass auch die historische Innenstadt, die ja fußläufig nur einige Minuten entfernt liegt, durch eine entsprechende Ausschilderung auf der Anfahrtstrecke Berücksichtigung finden würde.
Die Entscheidung, ob ein solches Schild aufgestellt werden darf, fällt letztlich die zuständige Niederlassung der Autobahn GmbH des Bundes. Die Fraktion der Bürger-Union ist sich jedoch sicher, dass eine Projektrealisierung möglich ist.


