Essen. Erinnern heißt kämpfen und es heißt auch verändern, gemeinsam und solidarisch – von dieser Überzeugung ausgehend erinnert das Schauspiel Essen auch in diesem Jahr an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von Hanau am 19. Februar 2020. Mit einer Lesung unter dem Titel „Erinnern heißt verändern“ setzt das Schauspiel am Donnerstag, 19. Februar, 19:30 Uhr im Café Central im Grillo-Theater, Theaterplatz 11, ein Zeichen gegen rechte, rassistische, antisemitische und jede andere Art von menschenfeindlicher Gewalt.
Die Ensemblemitglieder Mathias Znidarec, Lene Dax, Sabine Osthoff, Katharina Bogdanova Petrova und Mansur Ajang sowie Bahar Güngör-Candemir, Gizem Aliusta und Hürrem Balaban von den „Critical Friends“ des Schauspiel Essen lesen gemeinsam Texte, die sich mit dem Tag, den Geschichten der Opfer und mit den Ursachen und Konsequenzen rechter Gewalt in Deutschland auseinandersetzen. Begleitet werden sie von der Musikerin Ceren Bozkurt, bekannt aus dem musikalischen Abend „Istanbul“, mit Gesang und Bağlama. Die Moderation des Abends übernimmt Selen Kara, Intendantin des Schauspiel Essen. Nach dem ca. einstündigen Programm ist das Publikum eingeladen, noch etwas im Café Central zu verweilen für Austausch und Stärkung untereinander.
Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen auf der Website www.theater-essen.de/schauspiel


