Zwei neue Dezernenten beim Kreis

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Kreis Mettmann. Zum 1. Januar sollen nach dem Willen des Kreistages gleich zwei neue Dezernenten bei der Kreisverwaltung ihren Dienst antreten: Das Sozialdezernat soll Markus Kowalczyk übernehmen. Außerdem wird es beim Kreis ein neues technisches Dezernat geben. Bei der Besetzung dieses Postens entschied sich der Kreistag für Eva Hornhardt. Die Diplomingenieurin arbeitet zurzeit als freiberufliche Architektin und Bausachverständige in Wuppertal.

Kowalczyk ist zurzeit noch Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Gelsenkirchen. Den Kreis Mettmann kennt er bereits gut, denn von Ende 2013 bis Frühjahr 2018 leitete der Hildener die Agentur für Arbeit in Mettmann.

Der Hintergrund: Zum 31. Dezember wird Ulrike Haase, Leiterin des Dezernates IV der Kreisverwaltung, in den Ruhestand treten. Mit den Bereichen Liegenschaften, Hoch- und Tiefbau, Schule, Gesundheit und Behindertenförderung obliegt ihr zurzeit noch eine eher ungewöhnliche Kombination an Zuständigkeiten.

Der Grund dafür liegt zehn Jahre zurück: Damals wurde im Einvernehmen mit dem Kreistag entschieden, die Aufbauorganisation der Kreisverwaltung auf vier Dezernate zu beschränken. Das bis dahin als Dezernat V geführte Bau- und Umweltdezernat wurde aufgelöst, die Aufgaben wurden auf die verbliebenen vier Dezernate aufgeteilt.

In den letzten zehn Jahren aber haben sich sowohl die Aufgabenbelastung als auch die Steuerungsaufgaben für die Verwaltungsführung gravierend verändert. Beispielhaft seien hier die Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, Ausländerwesen, Bevölkerungsschutz, Baumanagement, Tourismus sowie Mobilität, regionale Zusammenarbeit und Klimaschutz genannt.

Bereits im Sommer war deshalb der Kreistag dem Vorschlag des Landrats gefolgt, das bevorstehende Ausscheiden von Ulrike Haase zum Anlass zu nehmen, die Dezernatsverteilung neu zu ordnen, indem ein zusätzliches Dezernat eingerichtet und demzufolge zwei Dezernentenstellen ausgeschrieben werden sollten: die eines technischen und eines Sozialdezernenten.

Foto: Kreis Mettmann

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