Zug kollidiert mit umgestürztem Baum

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Mettmann. Am frühen Samstagmorgen, 9. Juni, 5:48 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst der Kreisstadt zu einem Zugunglück im Neanderthal gerufen. Die Unglückstelle lag ungünstig und war nur zu Fuß erreichbar zwischen den Haltepunkten Neanderthal und Erkrath Nord. Ein mit Fahrer und 19 Fahrgästen besetzter Doppeltraktionstriebwagen war auf freier Strecke mit einem umgestürzten Baum zusammengestoßen. Es musste mit einer hohen Anzahl von Verletzten gerechnet werden. So wurden weitere Feuerwehrleute aus Erkrath, Ratingen und Wüfrath gerufen. Es gab nur eine mittelschwer verletzte Person. Weitere 19 wurden vom Rettungsdienst gesichtet und betreut.

Sämtliche technischen und rettungsdienstlichen Einsatzgerätschaften mussten manuell über Schienentransportwagen – ähnlich einer Draisine – zur Einsatzstelle gebracht werden. Um den Fahrgästen ein Aussteigen auf freier Strecke und einen längeren Fußweg über die Bahnschienen zu ersparen, entschied die Einsatzleitung zusammen mit dem Notfallmanager der Regiobahn, dass ein Zugteil abgekuppelt und zum Bahnhof Mettmann Stadtwald zurückgefahren wird. Während dieser Fahrt wurden die Fahrgäste vom Rettungsdienst betreut.

Parallel zu den rettungsdienstlichen Maßnahmen wurde die Bahnstrecke durch Einheiten der Feuerwehr freigeräumt und wieder befahrbar gemacht. Unter Leitung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters René Schubert waren 68 Feuerwehr- und 15 Rettungsdienstkräfte, einschließlich Leitender Notärztin, dem oganisatorischen Leiter Rettungsdienst mit insgesamt 28 Fahrzeugen an dem Einsatz beteiligt.

Glücklicherweise wurde bei dem Zusammenstoß nur eine Person mittelschwer verletzt. Weitere 19 wurden im Einsatzverlauf vom Rettungsdienst gesichtet und betreut.

Foto: Feuerwehr

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