Zeitreise durch die (Erd-)Geschichte: Nördlinger Ries

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Nördlingen (epr). Der Limes in Xanten? Das antike Griechenland? Jungspunde! Das Nördlinger Ries an der Grenze von Bayern und Baden-Württemberg schaut 14,5 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit: Zu der Zeit schlug ein Meteorit auf der Erde ein. Durch den Aufprall entstand ein riesiger Krater von 25 Kilometer Durchmesser. Diese und noch viele weitere Spuren der Vergangenheit begegnen einem auf Schritt und Tritt im Ferienland Donau-Ries.

Das Ries ist einer der am besten erhaltenen und am besten erforschten Meteoritenkrater der Welt. Im Geopark Ries gibt es eine Fülle an Möglichkeiten für große und kleine Abenteurer, sich auf eine geologische Entdeckungsreise zu begeben. Zertifizierte und ausgebildete Führer bieten Geotouren an.

Man kann das Ries aber auch auf eigene Faust über einen der gut markierten Wanderwege erkunden. Auch das Riesenkratermuseum in Nördlingen ist einen Besuch wert. Dort erfährt man alles zur Entstehung und Geologie im Ries.

Vor 70.000 Jahren dann siedelten sich die ersten vorgeschichtlichen Menschen an. Geradezu ideal zur Erläuterung der prärieserischen Archäologie eignet sich der frühkeltische Fürstensitz auf dem Ipf. Auch die Römer hinterließen ihre Spuren: Im Maienbachtal etwa finden sich Überreste einer Villa Rustica.

In der einst konfessionell geteilten Residenzstadt Oettingen zeugen Fachwerkhäuser und Barockfassaden von einer an Historie und verschiedenen Epochen reichen Vergangenheit.

Geschichte und Geschichten lassen sich auch in den zahlreichen Burgen, Schlösser und Museen erleben. Auf der Harburg wandelt man auf mittelalterlichen Spuren, während Schloss Baldern, das Residenzschloss Oettingen sowie Schloss Höchstädt oder Schloss Leitheim von Pracht und Prunk der Adelsgeschlechter im Ferienland Donau-Ries erzählen.

Beim Besuch des Käthe-Kruse-Puppen-Museums in Donauwörth schlägt das Herz aller Puppenmütter und -sammler höher. Kunstliebhaber kommen im KunstMuseum Donau-Ries in Wemding auf ihre Kosten.

www.ferienland-donau-ries.de

Der 668 Meter hohe kegelförmige Berg Ipf ist weithin sichtbar und das Wahrzeichen der Stadt Bopfingen. Wall- und Grabensysteme, die bis in die späte Bronzezeit zurückreichen, prägen den gesamten Berg. (Foto: epr/©Geyer Luftbild)

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