Zeichen für den Frieden auf dem KAP

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Lintorf. Martinshörner der Feuerwehr erschallen, Flugzeuge starten, Automotoren heulen auf: Der evangelische Pfarrer Frank Wächtershäuser und der katholische Pastoralreferent Martin Kalff feiern ungerührt mit zahlreichen Lintorfern und den Schülern der drei Grundschulen den Friedensgottesdienst auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Inzwischen den 34. Friedensgottesdienst im Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945. Der Friedensgottesdienst steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wir sind alle Kinder einer Erde! Teilen und besser leben…“

An diesem herrlichen Maiabend ist der Innenhof des Konrad-Adenauer-Platzes gut gefüllt. Nur sehr wenige der Anwesenden sind alt genug, um sich an den 8. Mai vor 73 Jahren erinnern zu können. Selbst der Kalte Krieg, der 1985 noch tobte, als die Lintorfer Kirchengemeinden den ersten Friedensgottesdienst feierten, ist für einen Großteil der Teilnehmer nur noch Geschichte. 

Doch Krieg gehört immer noch zum Alltag vieler Menschen auf dieser Welt. Syrien, wo seit sieben Jahren Bürgerkrieg herrscht, liegt fast vor unserer Haustür. Zahlreiche Menschen sind vor diesem Krieg zu uns geflüchtet. „Wir sind alle Kinder einer Erde! Teilen und besser leben.“ Eine Aufgabe, die heute ebenso notwendig und wichtig ist, wie es im zerstörten Nachkriegsdeutschland war.

In diesem Jahr wird Europa auch des Endes des anderen großen europäischen Krieges im 20. Jahrhundert gedenken. Am 11. November 1918 endete mit einem Waffenstillstand der Erste Weltkrieg. In Deutschland dankten Könige und der Kaiser ab, am 9. November 1918 wurde durch den Sozialdemokraten Philipp Scheidemann von einem Balkon des Reichstags aus die Republik ausgerufen.

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