Zeche Zollverein feiert Jubiläum

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Essen. Vor 16 Jahren – genau am 31. August 2002 – verlieh die UNESCO der Zeche und Kokerei Zollverein die Urkunde mit dem Welterbetitel. Aus diesem Anlass lädt die Stiftung Zollverein unter dem Motto „Welterbe verbindet“ am Sonntag, 3. Juni, zum bundesweiten UNESCO-Welterbetag auf das Industriedenkmal. Von 11 bis 18 Uhr lockt ein buntes Programm für Erwachsene und Kinder: kostenlose und ermäßigte Touren über das Welterbe, faszinierende Sonderausstellungen, Mitmachaktionen, Kunst, Musik und Unterhaltung.

Bei kostenlosen Sonderfahrten mit dem E-Bus lernen die Besucher den Kunst- und Architekturstandort Zollverein kennen. Im Bus präsentiert ein Gästeführer das Gelände aus einer neuen Perspektive. Mehr Kunst und Architektur gibt es bei Themenführungen im Ruhr Museum und Red Dot Design Museum, bei Führungen durch den Neubau der Folkwang Universität der Künste sowie das SANAA-Gebäude. Die Sonderausstellung „Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte“, die Medienkunstmesse „C.A.R.“ und die ARKA Kulturwerkstatt locken mit beeindruckenden Kunstwerken zwischen Kohle, Poesie und zeitgenössischer Kunst.

Umsonst und draußen findet den ganzen Tag ein musikalisches Programm auf der Kunstwiese statt: Ob DJ-Frühstück, Akkordeon-Orchester oder DJ-Chill-Out mit den Jungen Freunden Zollverein – hier kann man die Seele baumeln lassen und schönen Klängen lauschen. Sportlicher geht es bei den freien Trainings mit erfahrenen Traceuren auf der Parkour-Anlage zu. Auf dem Kokerei-Gelände zeigt der NABU seine Projekte und präsentiert verschiedene Bienenvölker.

Auch die Shops und Ateliers auf dem Gelände bieten Mitmachaktionen, Rabatte und Aktionen für den guten Zweck: In der Galerie „SchmuckProdukt“ werden Schmuckstücke mit Zollverein-Bezug ausgestellt, im Atelier Thomas Mack gibt es das Mitmachangebot „Radieren zum Probieren“ und Rabatt auf ausgewählte Zollverein-Radierungen. Die Kunsthalle Atelier Burkamp verkauft Ölstudien für den guten Zweck und eröffnet um 11 Uhr die Ausstellung „Farbräume“ mit Bildern von Roswitha Reuling.

Foto: Stiftung Zollverein, Jochen Tack

 

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