Zaubern für die Ukraine

Werbung

Düsseldorf. In den Düsseldorfer Zauberwelten trifft Gegenwart auf Vergangenheit, verwischen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie. Hier, wo das Unmögliche möglich wird, starten Chris Williams und sein Team jetzt Veranstaltungen für ukrainische Flüchtlings-Kinder und eine Spendengala, deren Erlös für die Menschen in der Ukraine gedacht ist.

In Düsseldorfs erstem CloseUp-Zaubertheater entführen Magier und Illusionisten das Publikum regelmäßig ins Reich der Fantasie. Die Zuschauer sitzen hier ganz nah am Zauberer und erleben magische Momente aus unmittelbarer Nähe. An diesem Ort sollen in Kürze ukrainische Kinder für eine Weile den Alltag vergessen.

„Gerade als wir dachten, dass sich die Weltlage etwas entspannt, wurden wir von den Geschehnissen in der Ukraine geschockt“, so Chris Williams, Inhaber und Geschäftsführer der Düsseldorfer Zauberwelten. „Auch wenn die Covid-19 Pandemie uns, wie viele Künstler und Kulturstätten hart getroffen hat, wird uns immer wieder bewusst, dass es vielen Menschen viel schlechter geht als uns.“ Im vergangenen Jahr hatte das Magier-Team bereits erfolgreich eine Spendengala für Familien im Ahrtal durchgeführt und für Chris Williams stand fest: das muss doch auch für die Menschen in der Ukraine funktionieren.

Ein Lächeln für die Kinder

Doch Hilfe ist nicht nur in der Ukraine nötig. „Schnell war klar, dass wir etwas für die ankommenden ukrainischen Kinder machen müssen“, führt Williams aus und hatte schnell das Team auf seiner Seite. „Als ich die Idee unseren Kinderzauberern Tilo Wolter und Roger Watermann vorstellte, waren beide begeistert und wollten am liebsten sofort ein Programm entwerfen“, so Chris Williams. Schnell wurde jedoch klar, dass dies auf herkömmliche Art und Weise nicht funktionieren würde. „Bei aller Euphorie ist uns dann eingefallen, dass wir umdenken mussten. Schließlich ist es wahrscheinlich, dass die Kinder kein Deutsch verstehen, und na ja, wir sprechen kein Ukrainisch.“ Nach einigen Team-Sitzungen war die Lösung gefunden. Es wird eine Kindershow entwickelt, die rein unter musikalischer Begleitung stattfindet. „Wir hoffen, dass wir auf diese Weise den Kindern und ihren Müttern mit zauberhaften Erlebnissen ein wenig Erleichterung spenden können“, freut sich Chris Williams auf die Vorstellungen.

Derzeit steht man mit der Stadt Düsseldorf in Kontakt, um die richtigen Ansprechpartner zu finden, um das kleine Publikum koordiniert ansprechen zu können.

Spendengala

Zusätzlich zu den Veranstaltungen für die Kinder wird das Zaubertheater Düsseldorf im Rahmen einer Abendveranstaltung Geldspenden für die Menschen in der Ukraine sammeln.

„Für die Zaubergala konnte ich Philo Kotnik als Künstler gewinnen, der, noch bevor ich meine Anfrage komplett formulieren konnte, sofort zugestimmt hat“, ergänzt Chris Williams. „Philo, der regelmäßig bei uns auftritt, ist ein Star der Zauberszene und meiner Meinung nach einer der besten Zauberkünstler Deutschlands.“

Für die Abendshow werden die Düsseldorfer Zauberwelten mit einem Träger zusammenarbeiten, der die Spenden sammelt und dann sinnvoll für die Menschen in der Ukraine verwendet. „Auch diesbezüglich stehen wir mit der Stadt Düsseldorf in Kontakt, da wir sicherstellen wollen, dass die Gelder da ankommen, wo sie wirklich gebraucht werden“, bekräftigt Williams. Da die Abendshow den Menschen in der Ukraine helfen soll, wird es eine Mindestspende geben. „Wir wollen sicherstellen, dass auf jeden Fall etwas zusammenkommt“, erläutert Chris Williams diesen Schritt. „Daher setzen wir quasi als Eintritt eine Mindestspende von 25 Euro pro Ticket an. Dieser Betrag (oder mehr) wird zu 100 Prozent weitergegeben. Welche Summe dann zusammengekommen ist, werden wir nach der Veranstaltung verkünden“, so Williams.

Tickets für die Spendengala werden auf der Internetseite www.zaubertheater-duesseldorf.de veröffentlicht, sobald die rechtlichen Hintergründe mit dem Träger geklärt wurden.

Chris Williams, Inhaber und Geschäftsführer der Düsseldorfer Zauberwelten, freut sich auf alle Besucher und besonders auf die Kinder (Foto: privat)