Yaghoobifaras Debütroman „Das Ministerium der Träume“

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Düsseldorf. Die Berliner Autorin Hengameh Yaghoobifara stellt am Mittwoch, 21. April, 19 Uhr digital ihren Debütroman „Das Ministerium der Träume“ vor. Es ist ein Roman über Wahl- und Zwangsfamilie und über den bedingungslosen Zusammenhalt unter Geschwistern. Im Gespräch mit Gin Bali und Annette Krohn spricht sie über ihren Roman und stellt Auszüge vor.

In dem Roman erfährt Nas von der Polizei, dass ihre Schwester Nushin bei einem Autounfall – einem vermeintlichen Suizid – gestorben ist. Gemeinsam haben sie alles überstanden: die Migration nach Deutschland, den Verlust ihres Vaters, die emotionale Abwesenheit ihrer Mutter, Nushins ungeplante Mutterschaft. Obwohl ein Kind nicht in ihr Leben passt, nimmt Nas ihre Nichte auf. Selbst als sie entdeckt, dass Nushin Geheimnisse hatte, schluckt Nas den Verrat herunter, gibt alles dafür, die Geschichte ihrer Schwester zu rekonstruieren – und erkennt, dass Nushin sie niemals im Stich gelassen hätte.

Hengameh Yaghoobifarah, geboren 1991 in Kiel, studierte Medienkulturwissenschaft und Skandinavistik und arbeitet heute in Berlin in der Redaktion des „Missy Magazine“. Außerdem schreibt sie frei für deutschsprachige Medien, etwa die Kolumne „Habibitus“ für die „taz“. 2019 hat Hengameh Yaghoobifarah gemeinsam mit Fatma Aydemir die viel beachtete Anthologie „Eure Heimat ist unser Albtraum“ herausgegeben.

Die kostenlose Teilnahme ist über diesen Zoom-Link möglich. 

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