Woody-Allen-Satire im Theater-Kino

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Essen. Freunde des makabren bis aberwitzigen Humors kommen in den frühen Woody-Allen-Komödien immer auf ihre Kosten. Einer dieser Streifen ist „Die letzte Nacht des Boris Gruschenko“ aus dem Jahr 1975, in dem Allen sich dem Universum der russischen Literatur widmet. Begleitend zur nächsten Grillo-Premiere „Sophia, der Tod und ich“ am 3. März zeigt das Astra Theater am Montag, 20. Februar, um 20:15 Uhr für Zuschauer ab 16 Jahren diese Satire in der Originalfassung „Love and Death“ mit deutschen Untertiteln. Karten zum Preis von acht Euro sind an der Kinokasse, Teichstraße 2, erhältlich.

Woody Allen spielt hier Boris Gruschenko, einen jungen Mann, der Ende des 18. Jahrhunderts in einem russischen Dorf in der Nähe von Sank Petersburg aufwächst. Während aus seinen zwei Brüdern stattliche Männer werden, entwickelt er sich zu einem schmächtigen Schöngeist, der mit seiner attraktiven Cousine Sonja (Diane Keaton) über Gott und den Tod philosophiert. Als Napoleons Truppen Europa mit Krieg überziehen, beugt sich Boris dem Druck seiner Familie und wird Soldat. Durch einen absurden Zufall – er verirrt sich auf dem Schlachtfeld – wird er sogar zum Kriegshelden.

Zurück in Sankt Petersburg muss er sich einem Duell stellen, das er vollkommen unerwartet überlebt. Damit hatte auch seine inzwischen verwitwete Cousine Sonja nicht gerechnet und so sie sieht sich nun gezwungen, ein leichtfertig gegebenes Eheversprechen einzulösen und Boris zu heiraten. Es folgen einige Monate durchwachsener Ehe in Armut, angefüllt mit philosophischen Debatten. Als sich das Paar endlich arrangiert hat und Kinder haben will, marschiert die französische Armee in Russland ein. Boris will fliehen, wird aber von der egozentrischen Sonja dazu überredet, stattdessen ein Attentat auf Napoleon zu verüben.

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