Wohnwagen mit Roller hinten zu schwer

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Kreis Mettmann. Sicher in den Urlaub mit Wohnwagen oder Wohnmobil unter diesem Motto stand die Aktion der Kreispolizeibehörde Mettmann. Am Samstag, 10. Juli, sind zwischen 9 und 15 Uhr 54 Wohnmobile und zwölf Wohnwagen-Gespanne vom Verkehrsdienst gewogen worden.

Da die mobile Achslastwaage des Verkehrsdienstes beide Achsen separat wiegen kann, fiel auf, dass ein Wohnmobil nur auf der hinteren Achse 200 Kilo „zu schwer“ war. Grund dafür war ein Motorroller, den der Fahrer im hinteren Teil des Wohnmobils abgestellt und auch korrekt gesichert hatte. Damit die Fahrt in den Urlaub, für den das Wohnmobil bereits fertig gepackt war, dennoch losgehen konnte, entschied sich der Fahrer, seinen Frischwassertank zu entleeren, um auf das vorgeschriebene Gewicht zu kommen.

Nur sechs der insgesamt 66 Fahrzeuge waren „zu schwer“ unterwegs. Sie waren zwischen fünf und zehn Prozent überladen. An diesem Tage wurden, wie angekündigt, jedoch keine Verstöße geahndet, da der Aktionstag der Information und Unfallprävention diente. Eigentlich muss bei dieser Größenordnung mit einem Bußgeld von bis zu 35 Euro gerechnet werden. Die Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur aus dem Kreis Mettmann, sondern auch bis aus Köln, Wuppertal und Mülheim an der Ruhr kamen, ließen sich von den Polizisten zur Ladungssicherung beraten und freuten sich sehr über das kostenfreie Angebot.

Foto: Polizei

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