Winter erleben im „Neanderland“

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Kreis Mettmann. Wenn in den großen Städten an Rhein und Ruhr in den kommenden Wochen geschäftige Hektik und Vorweihnachtstrubel ausbrechen, lockt das „Neanderland“ wieder als ruhiger Rückzugsort mit seinen winterlichen Reizen. Spätestens wenn die malerische Landschaft mit Raureif oder dem ersten Schnee überzogen ist oder wenn sich die Wintersonne ihren Weg durch die zahlreichen Wälder bahnt, dann bietet die Region beste Bedingungen für eine kleine Auszeit vom Alltag.

Wanderer und Naturliebhaber kommen in der kalten Jahreszeit im Kreis Mettmann besonders auf ihre Kosten. Abseits der ausgetretenen Pfade können Wanderer hier tief durchatmen und im frischen Schnee ihre Spuren hinterlassen. An zahlreichen Stellen bieten sich dabei auch einzigartige Ansichten und Aussichten, so etwa beim Winterspaziergang auf einer der 17 Etappen des Neanderlandsteigs oder bei einer Wanderung durch die Urdenbacher Kämpe in Monheim am Rhein.

Diese naturnahe Auenbandschaft entwickelt im Winter ihren ganz besonderen Reiz: Selbst an grauen Tagen sorgen die Lianen, die wie im Dschungel an Stämmen und Zweigen zum Licht emporwachsen, für ausreichend Grün. Auen-Erlebnisbegleiter führen durch diesen verwunschenen Ort.

Der Winter ist auch die ideale Zeit für einen Besuch des Schlupkothener Bruchs in Wülfrath: Dann versperren keine Blätter den Blick auf die imposante Kulisse des ehemaligen Steinbruchs. Wer mag, kann im Neandertal auch den jahrtausendealten Spuren der Menschheit folgen: nicht nur im berühmten Neanderthal Museum, sondern auch auf dem angrenzenden Kunstweg „MenschenSpuren“ und im Eiszeitlichen Wildgehege, wo neben Wisenten und Tarpanen auch eine der ältesten Auerochsen-Herde in Deutschland ganzjährig im Freien lebt.

Und wer seine Winterwanderung mit besonderer Begleitung unternehmen möchte, kann gemeinsam mit Uhu Uwe den Winterwald rund um die „Wald-Forscher-Station“ erkunden oder sich auf eine „Urtour“ durchs winterliche Neandertal begeben. Auch das Fachwerkdorf Haan-Gruiten oder die Bücherstadt Velbert-Langenberg versprühen im Winter einen besonderen Charme.

Zur Stärkung nach einer Winterwanderung bieten sich die urigen Gaststätten am Wegesrand an: In den Kutscherstuben im Dorf Düssel etwa kann man sich mit hausgemachten Waffeln und Bergischen Pfannekuchen stärken oder im Nostalgie-Café Bergischer Hof in Neviges eine klassische Bergische Kaffeetafel genießen.

Leckere regionale Spezialitäten werden auch auf den kleinen aber feinen Weihnachtsmärkten in der Region angeboten, etwa in malerischer Fachwerkkulisse auf dem Blotschenmarkt in Mettmann oder auf dem beschaulichen Herzog-Wilhelm-Markt in Wülfrath. Innere Einkehr schließlich finden Besucher in der Adventszeit im Mariendom in Neviges, vor allem bei den stimmungsvollen Konzerten der Wallfahrtskirche.

Im Winter heizen auch die drei Herren von der Grillakademie Monheim den Gästen mit ihren Grillseminaren kräftig ein. Haus Stemberg in Velbert verwöhnt gerade zur Vorweihnachtszeit mit festlichen Menus. Der Michelin-Stern strahlt aber auch das ganze Jahr über dem Traditionslokal – ebenso wie die Sterne im Stellarium oder Planetarium Erkrath.

Das Neanderland bietet auch Wellness und Entspannung vor der Haustür. So können Gäste etwa in der Neandertal-Therme im Land Gut Höhne in Mettmann oder im Vabali SPA an der Grenze zu Hilden in stilvollem Ambiente dem Alltragstress entfliehen.

Weitere Information und Tipps im Internet.

Foto: Martina Chardin

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