Wie Urgroßmutter den Modewandel erlebte

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Ratingen. Am Samstag, 22. Oktober, 14 bis 16 Uhr findet im Industriemuseum Cromford, Cromforder Allee 24, eine letzte Führung durch die Sonderausstellung „Die Macht der Mode. Zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik“ statt. Die Führung endet mit Gesprächen bei Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Kulturinfo Rheinland, Telefon 02234/9921555. Die Teilnahme kostet 14,50 Euro, zwei Tassen Kaffee und ein Stück Kuchen sind inbegriffen.

Über die ersten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts hat sich der Kleidungsstil grundlegend geändert. Frauen legten Korsett und mehrere Lagen Unterröcke ab, die Röcke wurden kürzer, die Stoffe leichter. Reißverschluss und Druckknöpfe ersetzten Haken und Ösen sowie lästige Schnürungen. Die Kleidung wurde zweckmäßiger, sachlicher und ließ ihren Trägern immer mehr Bewegungsfreiheit. Der Krieg mit seinen starken Einschränkungen und der großen Kleidernot hat daran wenig geändert. Die Macht der Mode war stärker. Sie fand neue Formen für einen vereinfachten Kleidungsstil, der sich den Anforderungen des modernen Lebens anpasste. Rationalisierung, das Schlagwort der 1920er Jahre, spiegelt sich auch in den Kleidung der Frauen der Männer und Kinder.

Die Ausstellung präsentiert über 120 Originalkostüme zwischen 1890 und 1930, darüber hinaus Accessoires, Fotos, Zeitschriften, Werbung, Objekte aus der Welt der Arbeit und Warenhäuser, den Bereichen Sport und Freizeit sowie Ersatzmaterialien aus den Kriegsjahren.

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