Wie die Römer die Frauen sahen

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Tongeren/Belgien. Welches Idealbild von weiblicher Schönheit dominierte im Römischen Reich? Womit schmückten sich die Frauen vor 2000 Jahren? Und welche Art von Schminke stand ihnen zur Verfügung, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken? Mit diesen Fragen befasst sich die Ausstellung „Timeless Beauty“, die noch bis zum 30. Juni im Gallo-Römischen Museum in Tongeren zu sehen ist. Mithilfe von Leihgaben aus dem In- und Ausland rekonstruiert die Schau die Weiblichkeit in Zeiten der römischen Hochkultur. Angereichert werden die Exponate von Textpassagen, die ein Altphilologe aus einschlägigen Werken zusammengestellt hat.

Die Ausstellung aber beschränkt sich nicht allein auf den Versuch einer historischen Abbildung. Viel mehr werden die Exponate in den Werken des Fotografen Marc Lagrange (1957–2015) gespiegelt. Der Belgier ist berühmt für seine monochromen Aktaufnahmen, deren Betrachtung zu einer Gegenüberstellung vergangener und gegenwärtiger Frauenbilder einlädt. Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgen die Statements moderner Frauen von heute, die sich über das Verhältnis zu ihrem eigenen Körper äußern.

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Foto: Atelier Lagrange 

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