Widerstandskämpferin Johanna Niederhellmann

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Duisburg. Zu einem Vortrag zur laufenden Ausstellung „Das rote Hamborn – Politischer Widerstand in Duisburg 1933 bis 1945“ lädt das Zentrum für Erinnerungskultur am Karmelplatz 1 am Dienstag, 13. März, um 19 Uhr ein. Andreas Pilger, Leiter des Stadtarchivs Duisburg und Co-Projektleiter des Zentrums für Erinnerungskultur, würdigt die Duisburger Widerstandskämpferin Johanna Niederhellmann. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Niederhellmann war Mitinitiatorin der sozialdemokratischen Widerstandsorganisation um die „Brotfabrik Germania“ in Hamborn. Wegen angeblichen Hochverrats verbrachte sie drei Jahren im Zuchthaus. Nach dem Zusammenbruch der NS-Herrschaft engagierte sie sich als Bezirksvorsteherin für den Wiederaufbau in Ruhrort.

Der Vortrag fragt nach der Bedeutung Johanna Niederhellmanns für die Erinnerungskultur in Duisburg. Er skizziert die bisherigen Ansätze eines Gedenkens an die Widerstandskämpferin (unter anderem am Hanna-Niederhellmann-Platz in Ruhrort) und versucht, ihre Biografie aus geschlechtergeschichtlicher Sicht neu zu akzentuieren. 

Foto: Stadt Duisburg

 

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