Weltladen: Fachgeschäft des Fairen Handels

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Lintorf. Sie bieten Klasse statt Masse und setzen sich für mehr Gerechtigkeit im Welthandel ein. Das gilt auch für den Weltladen im evangelischen Pfarrhaus neben der Kirche am Konrad-Adenauer-Platz. Vier ehrenamtliche Helfer teilen sich derzeit den Ladendienst. Sie verkaufen Produkte der 100-Prozent-Fair-Händler GEPA, El Puente und DWP. Gestöbert und gekauft werden kann im Weltladen mittwochs von 16 bis 18 Uhr.

Oft wird der Faire Handel in Deutschland mit der Marke Fairtrade gleichgesetzt, was den Mehrleistungen des Fairen Handels der Weltläden aber nicht gerecht wird. Ein kommerzieller Gewinn steht nicht im Vordergrund, sondern eine Handelsbeziehung zum Produzenten auf Augenhöhe. Seitdem die Kleinbauern zum Beispiel ihre Ernte von Kaffee, Tee oder Kakao über den Fairen Handel verkaufen, erhalten sie faire Preise für ihre hervorragende Arbeit. Alle am Fairen Handel Beteiligten kooperieren miteinander und vermeiden unfairen Wettbewerb. Durch die Zusammenarbeit der GEPA mit Naturland und den Milchwerken Berchtesgadener Land erhalten auch deutsche Milchbauern einen fairen Preis.

Neben Kaffee, Tee, Kakao, Honig, Wein und Säften gibt es eine große Auswahl an Schokolade – mit erlesenen Zutaten aus ökologischem und umweltverträglichem Anbau und einer recyclingfähigen und überwiegend aluminiumfreien Verpackung.

Aber auch Veganer finden im Weltladen Lintorf Waren für sich. Es gibt dort die vegane Schokolade und Schokoriegel der GEPA sowie vegane Seifen.

Weitere Angebote sind neben Lebensmitteln auch zum Beispielt Kunsthandwerk aus Speckstein und Holz, Regenrohre aus abgestorbenen Kakteen, Taschen aus wiederverwendeten Säcken, Körbe, Rasseln, Schmuck, Seidentücher oder Porzellangeschirr. Nicht zu vergessen sind Ordner, Schreibhefte, Briefpapier, Malbücher, Farben, Tinten und Stempel.

Foto: privat

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