“We Care we do we move” – Vorbildliche Kultur-Initiative

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Stuttgart. Geschlossene Konzertsäle, leere Sitzreihen, verwaiste Bühnen: Seit einem Jahr ist der hiesige Kulturbetrieb mehr oder weniger im Corona-Lockdown. Doch es gibt Signale, die Hoffnung machen. So unterstützt die Kulturinitiative “We Care we do we move” der Daimler AG  Kulturschaffende in der Krise – mit bemerkenswertem Engagement und finanzieller Förderung. Aktuelles Projekt: Die Realisierung der virtuellen Tanzperformance “The Dying Swans” unter Leitung des kanadischen Starchoreographen Eric Gauthier, unter anderen Chef der Dance-Company Gauthier Dance am Theaterhaus Stuttgart.

Das umfangreiche Tourprogramm von Gauthier Dance im Februar und März fiel dem verlängerten Lockdown zum Opfer. Gauthier sah die zunehmende Mutlosigkeit in den Augen seiner Tänzerinnen und Tänzer und ihm wurde klar, dass er etwas dagegensetzen musste. Seine “sterbenden Schwäne” brauchten eine neue künstlerische Herausforderung. “The Dying Swans Project” war geboren! Wenige Tage später war Gauthier, selbst Mitglied der “be a mover-Community” von Daimler, zum “be a mover”-Talk mit Jörg Howe, Kommunikationschef der Daimler AG, eingeladen. Als der Choreograph von seinem Traum erzählte, bot ihm Howe spontan Unterstützung an. Und nun können die Schwäne abheben!

The Dying Swans Project: Tänzer Andrew Cummings (Fotografin Jeanette Bak)

Das Konzept: Choreographinnen und Choreographen kreieren je ein Solo für die 16 Mitglieder der Theaterhaus-Company zu 16 neuen Musikstücken. Jedes Solo wird gefilmt – die Ergebnisse dieses kreativen Prozesses sind dann zunächst ab Freitag, dem 16. April, 10 Uhr, als Videoclips auf dem YouTube-Kanal des Theaterhauses Stuttgart, dem Instagram-Kanal von Gauthier Dance sowie in der 3sat-Mediathek abrufbar. Danach sollen ausgewählte Soli, sobald wieder möglich, auch bei Partner-Festivals und im Theaterhaus Stuttgart aufgeführt werden. Anlässlich der Aktion filmte und interviewte Eric Gauthier (rechts) auch die in New York und Berlin wirkende Primaballerina Polina Semionova (links), Staatsballett Berlin, aus Moskau. Sie erzählte dem Choreographen, wann sie zum ersten Mal mit dem klassischen Stück in Berührung kam und was sie dabei fühlte. Das gefilmte Interview mit Polina Semionova wird Teil des Projekts sein.

Polina Semionova und Eric Gauthier im Gespräch (Foto: Daimler be a mover)

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