Was feiert die Kirche an Fronleichnam?

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Erzbistum Köln. Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten, in diesem Jahr am 11. Juni, feiert die katholische Kirche das Hochfest Fronleichnam, liturgisch das „Fest des Leibes und Blutes Jesu Christi“, und damit die Einsetzung der Eucharistie.

Fronleichnam steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag. Am Gründonnerstag setzt Jesus Christus die Eucharistie ein, wenn er seinen Leib und sein Blut als Brot und Wein zur Speise gibt. Die Stille der Karwoche verbietet jedoch feierliche Gottesdienste und Prozessionen und so wird dies an Fronleichnam nachgefeiert – wenn auch, in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie – unter besonderen Auflagen. In vielen Gemeinden wird daher auch ausnahmsweise keine Prozession durchgeführt.

„Fronleichnam“ leitet sich vom mittelhochdeutschen „vrône lîcham“ für „des Herren Leib“ ab. In einer Monstranz wird die gewandelte Hostie – der Leib Christi – durch die Straßen getragen. Die Monstranz (lateinisch „monstrare“=zeigen) ist ein liturgisches Gerät mit einem Fenster. Die gewandelte Hostie wird hineingestellt und zur Verehrung und Anbetung gezeigt. Der „Himmel“ genannte Stoffbaldachin schützt sie. Auf dem Weg werden Statios an bis zu vier Außenaltären gehalten. Die Prozession schließt meist in der jeweiligen Pfarrkirche.

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