Wärmerekord im September

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Bonn. Hoch Leiki hat eine kurze Hitzewelle mit Spitzenwerten bis 36 Grad beschert. Dabei war es am Dienstag mancherorts so warm wie noch nie im September seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. 

Nordrhein-Westfalen hat am Dienstag einen der heißesten Septembertage seit Beginn der Messungen verzeichnet. „An mehreren Messstationen wurden alte Bestmarken um mehrere Zehntelgrade überboten. Spitzenreiter mit 36,2 Grad war Geilenkirchen unweit von Aachen”, erklärt Birgit Heck von WetterOnline. Der bisherige September-Höchstwert, 35,1 Grad, für Nordrhein-Westfalen wurde 1947 in Herford gemessen.

Zudem meldeten gleich mehrere Orte Stationsrekorde. Das war nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland der Fall. Düsseldorf knackte mit 34,0 Grad den alten Rekord vom 6. September 2013 (32,9 Grad).

An den bisherigen Allzeitrekord von 36,5 Grad in Bühlertal in Baden-Württemberg kamen die Temperaturen aber nicht heran. Dieser war am 19. September 1947 gemessen worden. „Der September 1947 gilt neben dem September 2006 und 2016 als der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn”, so Heck.

Der September 1947 war aber nicht nur warm, sondern mit 30 Liter Regen pro Quadratmeter im gesamten Monat ungewöhnlich trocken. Es ist zu befürchten, dass der September 2020 den von 1947 in dieser Hinsicht übertreffen könnte. Denn in diesem September sind im Durchschnitt bisher nur zwölf Liter pro Quadratmeter gefallen. Bis nächste Woche wird nicht viel Niederschlag dazukommen.

www.wetteronline.de

Foto: WetterOnline

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