Vortrag über das Warschauer Getto

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Düsseldorf. Der Aufstand im Warschauer Getto vor genau 75 Jahren ist das Symbol für den Widerstand von Juden während des Holocaust. In ihrem Vortrag am Donnerstag, 26. April, 19 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, berichtet die Historikerin ndrea Löw vom Aufstand und den Vorbereitungen dazu.

In ihrem Vortrag geht es jedoch nicht nur um den bewaffneten Kampf. Fast 500.000 Kinder, Frauen und Männer waren in diesem Getto auf engstem Raum unter katastrophalen Bedingungen eingesperrt. Diese Menschen reagierten auf vielfältige Weise auf Verfolgung und Erniedrigung. Sie organisierten ihr Leben, kämpften gegen Hunger und Krankheiten, für die Bildung ihrer Kinder, für ihr kulturelles Leben und um ihre körperliche und geistige Selbstbehauptung.

Die Referentin, Andrea Löw, ist stellvertretende Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München. Sie steht im Anschluss an ihren Vortrag für Fragen zur Verfügung.

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