Vorteile der minimalinvasiven Hüftgelenkoperation

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Ratingen. Die minimalinvasive Hüftgelenkoperation, auch „sanfte Chirurgie am Hüftgelenk“ genannt, ist ein großes Thema in der Medizin. Über die Vorgehensweise dabei spricht Arik Drebes, Leiter der Endoprothetik an der Fachklinik 360°, am Donnerstag, 5. Juli. Die Vortragsveranstaltung beginnt um 18.30 Uhr in der Fachklinik 360° an der Rosenstraße 2. Um eine Anmeldung bis zum 5. Juli, 12 Uhr, wird gebeten, veranstaltungen@med360grad.de oder Telefon 0234/3256 506.

Drebes setzt seinen Schwerpunkt in der minimalinvasiven Endoprothetik, in der schonenden Methode beim Einsetzten des künstlichen Gelenkersatzes. „Wichtig ist, dass der Patient möglichst schnell wieder schmerzfrei in die Bewegung kommt“, sagt er. Bei der minimalinvasiven Endoprothetik werden die Muskeln nur beiseite gedrückt und nicht, wie bei anderen Verfahren, durchtrennt oder abgelöst. Die Muskulatur bleibt deshalb weitgehend unbeschädigt, die Patienten werden bei der Operation weniger belastet.

„Der Patient kann direkt nach der Operation voll belastet werden, die Physiotherapie startet ab dem ersten Tag nach der Operation“, beschreibt Dr. Drebes die Abläufe, „im Normalfall ist der Patient nach sieben bis zehn Tagen wieder zuhause oder geht direkt in die Reha.“

Inwieweit ein künstlicher Gelenkersatz dem einzelnen Patienten hilft, hängt von seiner individuellen Situation ab. „Das oberste Kriterium unserer Arbeit ist, dass der Patient von seinen Schmerzen befreit wird“, sagt Dr. Drebes, „und einen möglichst großen Teil seiner früheren Mobilität zurückgewinnt.“

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