Vor zehn Jahren beginnt Brückenbau über die Bahn

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Lintorf. Es ist jetzt zehn Jahre her, dass mit dem Bau der Brücke über die Bahn begonnen wurde. Damit kündigte sich ein Ende des langen Wartens auf eine Verbindung der Ratinger Siedlung zum Dorf ohne ewiges Warten vor den Schranken an. Tatsächlich war es ein Jahr später soweit. Im Oktober 2011 wurde die Brücke feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Im September 2010 begannen die Bauarbeiten für die Brücke an der Tiefenbroicher Straße. Die Idee für den Bau hatte bereits der Lintorfer Gemeinderat Mitte der 1950er Jahre.

Die Lintorfer in der Ratinger Siedlung erwarteten den Bau sehnsüchtig. Schließlich standen sie sich täglich die Beine vor den Schranken in den Bauch. Mussten sie einmal nicht warten, war es wie ein Sechser im Lotto. Im ersten Augenblick dachten die meisten aber, dass die Schranken vielleicht defekt seien. Wer täglich über den letzten Bahnübergang am Konrad-Adenauer-Platz muss, kann das nachvollziehen.

Als die Brücke am 10. Oktober 2011 freigegeben wurde, gab es auch gleich eine kleine Demonstration. Viele Anwohner hielten – und halten noch heute – die Steigung für Fußgänger, Rad- und Rollstuhlfahrer für zu steil.

„Die Überquerung der Bahn mit dem Auto ist bequem und ohne Wartezeit möglich, als Fußgänger wünscht man sich manchmal den schnelleren Weg über die Schranke zurück“, schreibt Hans Lauschner der Redaktion des Lintorfers. „Wenn sie denn geöffnet war“, ergänzt er. Lauschner hat die Redaktion an den Beginn der Bauarbeiten erinnert.

Foto: Hans Lauschner

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