Von Gartenbaumläufern und Kanadagänsen

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Lintorf. Vorsitzende Barbara Lüdecke begrüßte knapp 20 Naturbegeisterte am vergangenen Samstagmorgen an Haus zum Haus zur alljährlichen vogelkundlichen Wanderung des Vereins Lintorfer Heimatfreunde mit Georg Lurweg. „Die Kanadagans ist ein Neozon“, begann der pensionierte Lehrer und Hobbyvogelkundler die Wanderung.

Zwei Tiere (Foto) der eingewanderten Vogelart liefen gerade an der Gruppe vorüber und suchten in aller Ruhe auf der Wiese nach Futter. „Seit dem 17. Jahrhundert wurden die verschiedensten Tier- und Pflanzenarten aus Übersee nach Europa eingeschleppt“, erklärte Lurweg weiter.

Noch bevor er mit seinen Erklärungen zur Kanadagans fertig war, wurde er von Vogelgezwitscher gestört. Keiner der Teilnehmer hatte das Gezwitscher beachtet. Doch Lurweg drehte sich sofort um und sagte begeistert: „Das war ein Gartenbaumläufer.“ Dann entdeckte er den kleinen Vogel auf dem Stamm eines nur wenige Meter entfernten Baumes.

Lurweg hatte am Beginn der Wanderung Zettel und Stifte verteilt. Darauf standen 20 Vogelarten, die rund um die Wasserburg heimisch sind. „Wir sehen aber vielleicht auch noch andere“, so Lurweg. Die könnten dann auf der Rückseite aufgeschrieben werden.

Rund zwei Stunden dauerte die Wanderung. Georg Lurweg gefällt die Gegend um die Wasserburg besonders gut für seine Vogelbeobachtungen. „Hier gibt es die unterschiedlichsten Lebensräume für Vögel: Wald, Felder, Gärten oder auch der Pensgenpark“, sagte Lurweg.

 

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