Volleyball: D2 wieder in der Spur

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Lintorf. Nach zwei leider verdienten Niederlagen zu Beginn der Rückrunde waren die Volleyballerinnen des TuS 08 Lintorf D2 am Samstag bei Schlusslicht Tusem Essen zu Gast. Mit einem Sieg wäre das Saisonziel, der Klassenerhalt, quasi perfekt. Das Team hatte diverse Ausfälle in allen Mannschaftsteilen zu beklagen. Die Trainer waren allerdings zuversichtlich, diese aufgrund des sehr ausgeglichenen Kaders kompensieren zu können. Die Lintorferinnen gewannen das Spiel verdient mit 3:1 Sätzen.

Lea Küster bekam im Zuspiel erstmals die Chance in der Startaufstellung und nutzte diese mit vielen guten Aktionen vor allem im ersten Satz, den die Damen souverän 25:9 gewannen. Die vermeintliche Überlegenheit führte dazu, dass Konzentration und Aufmerksamkeit im zweiten Satz komplett verloren gingen. Auch die Auszeiten und Wechsel des Trainerteams brachten keinen Erfolg und der Satz ging völlig unnötig 19:25 verloren.

Im dritten Satz fand das Team – nun unter Führung der erfahrenen Zuspielerin Nika Tischer – wieder zu alter Stärke. Der Satz ging mit 25:11 wieder deutlich nach Lintorf. Auch im vierten Satz ließen die Lintorferinnen nichts mehr anbrennen. Sie fuhren das Spiel sicher und verdient nach Hause (3:1; 25:9, 19:25, 25:11, 25:14).

Neuzugang Caro Fischer auf Außen hatte mit einer ganz starken Leistung maßgeblichen Anteil am Erfolg. Aber auch die zweite Außenangreiferin Luisa Leibelt, die die erkrankte Sina Oberwinster als Spielführerin vertrat, überzeugte durch viele direkte Punkte in einer insgesamt gut auftretenden Lintorfer Mannschaft.

Bei noch drei Spielen liegt die D2 auf einem hervorragenden vierten Platz und hat den Klassenerhalt praktisch sicher. Der vierte Platz wäre auch zum Saisonabschluss ein großer Erfolg. Die Volleyballerinnen werden alles daran setzen, aus den letzten drei Spielen die notwendigen Punkte einzufahren.

Team D2: Lea Küster, Nika Tischer, Michelle Zheng, Luisa Leibelt (C), Caro Fischer, Corinna Keup, Josy Hasenkox, Nina Overhage, Janny Werner (L)

Trainer: Marc Bettenhausen, Dirk Müller

Foto: Lena Wellermann