Volkssolidarität bittet Abgeordnete um Hilfe

Werbung

Ratingen. Die Grünphasen für insbesondere ältere Fußgänger sind recht kurz. Geregelt sind die Zeiten in einer Richtlinie für Lichtsignalanlagen. Die Volkssolidarität Ratingen bittet die beiden Ratinger Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese (SPD) und Peter Beyer (CDU), sich des Themas anzunehmen.

“Wir wissen natürlich, dass Sie sicher wichtigere Themen als das zu behandeln haben”, heißt es in einem Schreiben der Volkssolidarität an Kerstin Griese, Parlamentarische Staatssekretärin für Arbeit und Soziales, und Peter Beyer, Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung. Aber vielleicht gibt es innerhalb der Fraktionen Mitglieder, die sich der Problematik annehmen können, hofft Gabi Evers, Vorsitzende der Volkssolidariät.

Laut der Richtlinie werden die Grünphasen für Fußgängerampeln so berechnet, dass Fußgänger eine neun Meter breite Straße in 7,5 Sekunden überqueren müssen. Laut einer Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen gingen allerdings 70 Prozent der Menschen langsamer, als in der Richtlinie angenommen, heißt es in dem Schreiben der Volkssolidarität.

“Aufgrund der demografischen Entwicklung der Gesellschaft dürfte sich dieser Prozentanteil wohl in Zukunft noch erhöhen”, sagt Gabi Evers. Es würden sicher viele Menschen in der Gesellschaft begrüßen, wenn die Dauer der Grünphasen neu berechnet und den Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen angepasst würden.

Foto: Pixabay

Werbung