Völlige Transparenz für Ratinger Immobilienmarkt

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Ratingen. Erstmals können Ratinger Objektdaten und Schätzwerte zu fast allen Wohnimmobilien in Ratingen und deutschlandweit zu mehr als 35 Millionen Wohnimmobilien im Internet unter www.scoperty.de einsehen. „Indem wir die Information allen bereitstellen, können wir erstmals den tatsächlichen Immobilienmarkt in seiner ganzen Größe und Vielfalt sichtbar machen”, sagt Michael Kasch (Foto), Gründer und Geschäftsführer der Scoperty GmbH. Bisherige Portale bildeten mit ihren Inseraten nur etwa ein Prozent und damit einen Bruchteil des Marktes für Wohnimmobilien ab. Gerade in kleineren Städten gäbe es bisher mitunter kaum ein sichtbares Angebot, obwohl es so viele Objekte und damit natürlich ein Markt vorhanden seien.

Scoperty kombiniert via Google Maps Online-Ansichten von mehr als knapp 1,1 Millionen Straßen und deren Objekten und ihren Fassaden mit Schätzwertdaten, die auf Grundlage von Algorithmen bestimmt und durch Nutzer verfeinert werden können. „So wie Wikipedia von der Veröffentlichung und Mithilfe der Community Wissen neu zugänglich gemacht hat, werden wir mit unserem Angebot den Immobilienmarkt in Ratingen völlig neu darstellen“, sagt Kasch nach einer erfolgreichen einjährigen Testphase in den fünf Großstädten München, Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin, Köln und in der Metropolregion Nürnberg. Der neue Online-Marktplatz ist seit Mitte November überall verfügbar. Vor dem Start hat Scoperty im Oktober seine zweite Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und sich einen siebenstelligen Kapitalbetrag von der niederländischen Großbank ING und Sprengnetter gesichert.

„Wir glauben fest daran, den Immobilienmarkt mit unserem Service transparenter und agiler zu machen. Unsere Testphase hat gezeigt, dass es ein Bedürfnis für einen neuartigen digitalen Immobilienmarktplatz wie Scoperty gibt. Eigentümer können erstmals ohne Zutun den aktuellen Marktwert ihres Wohneigentums erfahren und ein reales Marktinteresse testen – ohne in einen verbindlicheren Kaufprozess einsteigen zu müssen und ohne Geld zu investieren. Interessenten sehen zudem erstmals den gesamten Markt und nicht nur klassische Verkaufsangebote, die oft nur einen Bruchteil des Marktes darstellen“, sagt Michael Kasch. Eine bevölkerungsrepräsentativ quotierte Studie unter mehr als 1000 Deutschen zeigt, dass 70 Prozent die aktuelle Preisbildung bei Immobilien als wenig bis kaum nachvollziehbar empfinden. Das führt dazu, dass knapp die Hälfte (42 Prozent) den Angebotspreisen in gängigen Portalen nicht vertraut.

Laut der Studie will die Mehrheit der deutschen Eigentümer (60 Prozent) wissen, wie der aktuelle Wert ihrer Immobilie eingeschätzt wird. Eigentümer haben dafür die Möglichkeit, ihr Objekt auf der Plattform digital in Besitz zu nehmen. Anschließend können sie entscheiden, ob sie durch die Eingabe weiterer Daten den Schätzwert verbessern oder ob sie den Schätzwert ausblenden möchten. Einzigartig ist die Möglichkeit, die Attraktivität und die Nachfrage der eigenen Immobilie zu testen. Dafür müssen sie lediglich ihr Objekt für Gebote freischalten. Dadurch können sie sich von eingehenden Kaufangeboten überzeugen lassen.

Foto: Scoperty GmbH

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