VLH: Lintorfer hören gerne Mundart

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Lintorf. Knapp 30 Lintorfer kamen am Dienstagabend, 10. Mai, in den Sitzungssaal des alten Rathauses. Ewald Dietz und Manfred Buer trugen Geschichten und Anekdoten auf „Lengtörper Platt“ vor. Der Verein Lintorfer Heimatfreunde hatte wieder zum alljährlichen Mundartabend eingeladen. Andreas Preuß, stellvertretender Vereinsvorsitzender, freute sich über die steigende Zahl an Zuhörern.

„Wer etwas nicht versteht, fragt einfach nach“, sagte Preuß. Aber eigentlich sei das „Lengtörper Platt“ im Zusammenhang einer Geschichte meist verständlich. Preuß selbst hat kein Platt mehr gelernt.

Bevor dann Geschichten aus dem Dorf und aus Ratingen von den beiden Srachkundigen vorgetragen wurden, warf Ewald Dietz wieder sein Grammophon an. Er hatte an diesem Abend ein knapp 100 Jahre altes Schellack-Schätzchen mitgebracht. Der österreichische Tenor Richard Tauber war zu hören. „Das ist aber kein Lintorfer Platt“, warf eine Lintorferin ein.

Bei den Dönekes auf Platt mussten die Zuhörer dann vielfach schmunzeln. „Irgendwie ist der Dialekt ursprünglicher, näher am Menschen und ihren Geschichten als das moderne Hochdeutsch“, findet Andreas Preuß.

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