VLH: Lintorfer Gerüst hilft Entscheidung finden

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Lintorf. „Mit dreieinhalb Millionen DM hat Hünnebeck 1992 die Idee des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses gefördert“, berichtet Ernst Rieder. Knapp 30 Zuhörern seines Vortrags bei den Lintorfer Heimatfreunden erzählt er viel Wissenswertes über die Geschichte des Schlosses und seines – fast – abgeschlossenen Wiederaufbaus. In einem knap 45-minütigen Films hat er spannende Bilder dazu zusammengestellt.

Anfang der 1990er Jahre kam die Idee zum Wiederaufbau des 1950 auf Veranlassung der damaligen DDR-Machthaber gesprengten Stadtschlosses der Hohenzollern auf. 1993 wurde die ehemalige Schlossfassade mit einer aufwändigen Gerüstkonstruktion und von 60 Künstlern bemalten Planen an originalen Standort veranschaulicht. Der Lintorfer Gerüsthersteller Hünnebeck stellte die Gerüstkonstruktion zur Verfügung. Der Film zeigte, wie Arbeiter das Gerüst bis in schwindelerregende Höhe aufbauten. Für die Heimatfreunde unverständlich, in Turnschuhen, Jeans, ohne Helm und Sicherung.

„Jeder Arbeitssicherheitsbeauftragter würde heute die Baustelle auf der Stelle stilllegen“, sagte Ernst Rieder nach dem Ende des Films. Damals sei dies Arbeitsnormalität gewesen.

Der nächste Vortrag des Vereins Lintorfer Heimatfreunde findet am 13. März statt. Peter Henkel berichtet dann über die Industrieroute Rheinschiene.

 

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