VLH: Lausbubengeschichten in Mundart

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Lintorf. Wenn man Ewald Dietz‘ Geschichten aus seiner Schulzeit lauscht, erinnert man sich beinahe automatisch an die „Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann. Wenn man denn wirklich verstünde, was der gebürtige Lintorfer erzählt. Auch Manfred Buers Geschichten aus dem alten Lintorfer scheinen lustig zu sein, denn die gut 30 Zuhörer im Sitzungssaal des alten Rathauses lachen immer wieder. Ein „Übersetzer“ würde jetzt nicht schaden, denn die Lintorfer Mundart ist für den „Nicht-Muttersprachler“ beinahe unverständlich.

Andreas Preuß, stellvertretender Vorsitzender der Lintorfer Heimatfreunde, verabschiedete die eher älteren Lintorfer Zuhörer am Ende des Mundartabends mit etwas Wehmut: „Ich bin froh, dass ich den Sinn der Geschichten verstehe. Lengtörper Platt ist wirklich eine schöne Sprache.“ Er bedaure sehr, dass er selbst keine Mundart mehr spreche, sagte Preuß weiter. Tatsächlich gäbe es immer weniger Lintorfer, die noch „Platt“ sprächen. Irgendwann werde es niemanden mehr geben, der noch die „Lengtörper Sproach“ beherrsche.

Am Dienstag, 13. Juni, 18 Uhr laden die Heimatfreunde dann zum Dorfrundgang ein. „Unbedingt Regenschirme mitbringen“, empfiehlt Preuß, der den Dorfrundgang leitet. Er ist im Dorf auch als „Regenmacher“ bekannt.

 

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