Vier deutsche Schicksalsjahre

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Duisburg. Vier einschneidende Ereignisse in der deutschen Geschichte haben 2019 runde Jahrestage. Der Historiker Bodo Lück wird in seinem Vortrag „1919, 1939, 1949, 1989: Vier Schicksalsjahre der Nation“ am Montag, 4. Februar, um 20 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 in der Stadtmitte an diese Ereignisse und ihre Nachwirkungen erinnern. Der Eintritt beträgt fünf Euro an der Abendkasse.

1919: Der Erste Weltkrieg ist zu Ende, das Deutsche Reich hat ihn verloren. Die Matrosen und die Arbeiter haben die Revolution ausgerufen, der Kaiser hat abgedankt, das Reich ist eine Republik mit einer neuen Verfassung, die SPD stellt die Regierung. Aber wie wird es weitergehen?

1939: Mit dem Überfall auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg. Er wird fast sechs Jahre dauern, danach ist die Naziherrschaft zu Ende, Hitler ist tot, Deutschland liegt in Trümmern.

1949: Am 23. Mai wird das Grundgesetz verkündet, im Herbst wird es zwei getrennte deutsche Staaten geben. Die Menschen wollen weder kämpfen noch sich mit dem NS, ihrer Vergangenheit, auseinandersetzen. Es soll vorwärts gehen, neu aufbauen heißt die Devise.

1989: Nach über 28 Jahren fällt durch eine friedliche Revolution die Berliner Mauer, die DDR ist im Sterbemodus, aus dem Ruf „Wir sind das Volk!“ wird „Wir sind ein Volk!“ Jetzt soll zusammenwachsen, „was zusammen gehört“. Nicht nur die Tage der DDR sind gezählt, auch die alte Bundesrepublik geht ihrem Ende entgegen. Welchen Platz hat das neue Deutschland in Europa und in der Welt?

Foto: privat

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