Viel Karneval im Neanderland

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Kreis Mettmann. „Wir zeigen Euch, was uns gefällt, in unserer bunten Narrenwelt“ lautet das Motto des Haaner Familienkarnevalszuges (11. Februar, ab 14.11 Uhr). Dieser Wahlspruch steht sinnbildlich für den gesamten Karneval im Neanderland. So hat der jecke Besucher die Qual der Wahl und kann sich zwischen vielen unterschiedlichen Karnevalsumzügen entscheiden.

Der Haaner Zug überrascht durch sein individuelles, buntes und vielgestaltiges Erscheinungsbild. Die Mischung macht es. Denn der Haaner Familienkarnevalszug formiert sich nicht nur aus Bürgergruppen und Einzelpersonen, sondern aus Vereinen, Kindergärten, örtlichen Firmen und Institutionen.

Der größte Kinderkarnevalszug findet in Lintorf statt: Am Karnevalssonntag (11. Februar) werden hier ab 14.11 Uhr rund 25.000 kleine und große Narren in bunten Kostümen durch die Straßen ziehen und damit den größten Kinderkarnevalszug in Nordrhein-Westfalen bilden.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Reusrather Lichterzug in Langenfeld (11. Februar, ab 18.11 Uhr). Er gehört zu den seltenen Umzügen in Deutschland, die nach Einbruch der Dunkelheit stattfinden. Alle Gruppen und Wagen glänzen durch einzigartige Lichtinstallationen, die die besondere Atmosphäre dieses Zuges ausmachen.

Am 3. Februar ab 11.11 Uhr lädt die Karnevalsgesellschaft „Die Letzten Hänger“ in ihr traditionelles Biwak unter das Dach der Markthalle in Erkrath ein. Rund ums Biwak werden regionale Spezialitäten in fester und flüssiger Form angeboten, bevor sich die Jecken dann um 14.11 Uhr zum Start des Erkrather Umzugs vom Gerberplatz aus in Bewegung setzen.

Neben den bunten Umzügen wartet das Neanderland sogar mit Hintergründigem zum Thema auf: Im historischen Spielmann-Gebäude am Alten Markt in Monheim am Rhein präsentiert das Karnevalskabinett jecke Exponate aus den vergangenen Jahrzehnten des Monheimer Fastelovends – interaktiv und multimedial. Das Brauchtum für nachfolgende Generationen lebendig zu halten hat sich auch das Rheinische Karnevalsmuseum in Hilden auf die Fahnen geschrieben. Auf 100 Quadratmeter Fläche wird neues und altes Kulturgut anschaulich präsentiert und erläutert. Beide Museen sind auch außerhalb der tollen Tage geöffnet.

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