VIBRA bekommt Fördermittel vom Bund

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Ratingen. Für zwei weitere Jahre erhält VIBRA – Verein zur Förderung der Inklusion – für die Beratungsstelle der ergänzende unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Ratingen weitere 300.000 Euro als Förderung vom Bund.

„Damit ist das Bestehen der Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen und chronisch Erkrankte bis Ende 2022 gesichert“ freut sich Karin Keune, Vorstandsvorsitzende von VIBRA. 95 Prozent der Kosten trägt der Bund, fünf Prozent VIBRA. Das Projekt EUTB startete 2018. Seitdem konnten in rund 900 Beratungsgesprächen Ratsuchende aus dem Kreis Mettmann bei Antragstellungen und ihrem Anliegen der selbstbestimmten Lebensführung unterstützt und gestärkt werden.

Glücklich sind die Berater auch über die Fortführung der Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen. „Peer-Beratung – in der Menschen mit Handicap ebenfalls Betroffene beraten – ist ein wichtiger Aspekt unserer Beratung“, so Miriam Stockbend, selbst mit Handicap lebend. „Die Anliegen oder erlebte Diskriminierung lassen sich durch Peers besser nachvollziehen, da Erfahrungen damit neben der fachlichen Expertise als eigene Qualität in die Beratung mit eingebracht werden.“

Die telefonischen Sprechzeiten der EUTB-Beratungsstelle sind montags bis donnerstags von 9 bis 14 Uhr. Es gibt aufgrund der Corona-Pandemie die Möglichkeit sich per Videotelefonie beraten zu lassen. Persönliche Beratungen auf der Gustav-Linden-Straße 3 im Ladenlokal im Erdgeschoss sind nach Vereinbarung und unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich.

Telefon: 02102/7068540, E-Mail: beratung@vibra-ev.de.

Weitere Information: www.vibra-ev.de/beratung

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